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Nurau: 1) Sunm bünger. 3) Winterron,
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Hafer. 3) Sontrrotn
Sommerrocken, güint 6) Egarten. gt. 1) Haſet. 3) Wtin
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˖Winterrocken ohne Du⸗ ), ⁵) und 6) Egerter
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als den Getreidebau zum Zweck, und hält keine Brache; weicht aber darin ab, daß ſie mehrere Schläge hält, d. h. eine längere Reihe von Jahren Getreide erntet, und eben ſo lang, oft faſt doppelt ſo lang den Acker wieder zur Weide liegen läßt. Vor⸗ züglich aber unterſcheiden ſich beide Wirthſchaftsarten, daß man bei uns die Egarte als Wieſe betrachtet, und benützt, während ſie in Holſtein nur eine Weide iſt, denn der meiſte in den Acker gebrachte Dünger wird da wieder durch das Getreide her⸗ ausgezogen, indeſſen wir im letzten Jahre düngen, und dann den
Acker liegen laſſen. Die Mecklenburgiſche Art der Koppelwirthſchaft ver⸗
bindet die Brache mit der Weidewirthſchaft. Ihr Hauptzweck iſt der Getreidebau, und nicht die Viehzucht; darum ſucht ſie durch die Brache das Unkraut zu zerſtören, und den Dünger in die größte Thätigkeit zu ſetzen, daß er den Getreidefrüchten zu gute komme. Daher ſind ihre Weiden aber auch viel ſchlechter und weniger ergiebig: auch läßt ſie das Land nicht ſo lang zur Weide
liegen.
Beiſpiele der Holſteiniſchen Koppelwirthſchaft. I. ¹) Hafer, ungedüngt. 2) Winterrocken, gedüngt. 3)
Gerſte. 4) Rocken. 5) Hafer. 6), 7), 8), 9), 10) und 11)
Weide. 3 II. 1) Buchweitzen. 2) Winterrocken, gedüngt. 3) Hafer.
9 Hafer. 5), 6), 7), 8), 9), ¹0) und 11) Weide. Beiſpiele der NMecklenburgiſchen Koppelwirth⸗ ſchaft. I. 1) Brache, gedüngt. 2) Winterrocken⸗ 3) Gerſte. 4)
Hafer. 5), 6) und 7) Weide. II. 1) Brache, gedüngt. 2) Weitzen. 3) Gerſte. 4) Ro⸗
cken. 5) Hafer. 6), 7), 3) und 9) Weide.
29. Bei der Fruchtwechſelwirthſchaft wechſeln entwe⸗ der nur Körnerfrüchte und Handelspflanzen unter einander ab, wenn Wieſen und Weiden zur Genüge vorhanden ſind; oder es müſſen gemeinſchaftlich mit dieſen auch Futter⸗ pflanzen gebauet werden, wenn natürliche Futterfelder gar nicht, oder nicht genügend vorhanden ſind.
30. Die Pflanzen, die man in den Fruchtwechſel aufnimmt, müſſen der Natur des Klima, des Bodens, und der Wirthſchaftsverhältniſſe angemeſſen, und nach dem Grade der Düngerkraft, in dem ſich der Acker befindet, ſo


