531 it der zu bekommen, die Handhaben der gewöhnlichen Scheren mit * D here Wolle vorſichtig umwickeln müſſen, welches durch öftere Wieder⸗ 1 dicr bohlungen bey 70— 100 Schererinnen einen nicht unbedeutenden
b f Verluſt an Wolle nach ſich zieht. 3 uuen Mit Piſtinger Schafſcheren ſind ſchon viele Schäfereyen ein⸗ r inenn gerichtet, und ich kann ſie aus inniger Überzeugung jedermann ruetn beſtens anempfehlen. Man bekommt ſie in Wien nächſt dem Kärnth⸗ 125, und nerthore in der Kärnthnerſtraße, in der Eiſen-Niederlage und auf hi dem Eiſenhammer bey Piſting nächſt Wiener. Neuſtadt bey dem Ei⸗ 15 irth⸗ genthümer Herrn Joſeph Müller um ſehr billige Preiſe. 1a uten aadtmwe Sechs und dreyßigſtes Capitel. Pn Von der gewohnlichen Schur nach der Pelzwäſche. 8 624. Eine Hauptregel bey dieſem wichtigen Geſchäfte iſt es, Wunza daß der Schurplatz ſo rein als möglich gehalten werde, beſonders 1 von allem Staube. 625. Die verſchiedenen Haufen der Herde nimmt man nach JMaie der Reihe, nähmlich nach den eingetheilten Sorten her, die nun t priet nach Sorten abgeſchoren und in ſeparirte Haufen eingetheilt werden. inm 626. Man hat ferner bey der Schur der Schafe Folgendes 34 Jiit⸗ zu bemerken: daß die Wolle genau an der Haut und gleichmäßig 1, W abgeſchoren wird, und beſonders zwiſchen zwey Schnitten nicht 1 ein längerer Streifen ſtehen bleibe, wie es zu geſchehen pflegt, d wenn die Schnitte zu breit genommen werden; daß man das Schaf 1 bey dem Binden nicht verletze, noch während der Schur drücke; 2 un daß ſolches durch ungeſchickte Scherer nicht geſtochen oder geſchnit⸗ em ten werde; daß man den Pelz zuſammenhängend behalte, und amikamn:;
daß man alle Unreinigkeiten von der Wolle und dem Schurplatz auf das ſorgfältigſte entferne.
Die naſſe Wolle verdirbt, wenn man ſie in einen Haufen legt; deßwegen muß man mit genauer Vorſicht zu Werke gehen, die Schur nicht früher anfangen, bis nicht die Pelze auf das vollſtändigſte ausgetrocknet ſind. 4
4 G5inde
1 per vor⸗ 18 Begend


