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haͤndler und Woll⸗Producenten das Studium der Wolle fruͤher nur allzuſehr vernachlaͤſſigt und oberflaͤchlich be⸗ trieben hatten.
Aber in dem Verhaͤltniſſe, als die Fabrication groͤ— ßere Fortſchritte machte, verſchafften ſich auch die Fabri⸗ canten hoͤhere Einſichten und gruͤndlichere Kenntniſſe aus zuverlaͤſſigen Reſultaten von dem rohen Stoffe. Eine na— tuͤrliche Folge davon war, daß die vernuͤnftigern Ur⸗Pro⸗ ducenten, denen daran gelegen ſeyn mußte, das Ziel und die Wuͤnſche der Kaͤufer zu befriedigen, um ihr Intereſſe zu befoͤrdern, ſich dem Studium der Wolle nun mit aller Aufmerkſamkeit und Anſtrengung widmen mußten, um ein Product von jenen Qualitaͤten zu gewinnen, das nicht nur den Anforderungen des jetzigen Zeitgeiſtes, ſondern auch ihren eignen Berechnungen moͤglichſt entſpricht: wo⸗ durch das gegenwaͤrtige Syſtem der Wollkunde ſich ent⸗ wickelte, und in das Leben gerufen wurde, das mit den Verhaͤltniſſen des dermahligen Zeitgeiſtes ſich in Ein⸗ klang ſetzt.
Zwar iſt die Wollkunde noch nicht ganz im Reinen, und es gibt der ausgezeichneten theoretiſchen und prakti⸗ ſchen Kenner noch nicht ſo viele, ja es herrſchen unter denſelben noch verſchiedene Anſichten; ich bin aber in dieſem Werke bemuͤht geweſen, dieſe Wiſſenſchaft von dem neuen Standpuncte aus, auf welchem ſie dermahlen ſteht, ins Auge zu faſſen; daher ich alle jene, die der Sache kundig ſind, und denen die Erweiterung oder Berichti⸗ gung menſchlicher Kenntniſſe am Herzen liegt, angelegent⸗ lich bitte, mir in Anſehung der etwa vorzufindenden Maͤn— gel und Unvollkommenheiten dieſes Werkes ganz offen


