Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1785)
Entstehung
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206 Zuſaͤtze.

die im Finſtern ſtehenden Bläͤtter die erſten, welchever⸗ darben, wie ich auch ſchon angefuͤhrt habe.

Da aber die gruͤnen Blaͤtter eine Luft ausſtießen, wenn ſie im Waſſer an der Sonne ſtanden, und da ſie damit fortfuhren, ſo lange ſie gruͤn waren oder vielmehr ſo lange ſie einiges Vegetationsvermoͤgen beſaßen, oder kurz, ſo lange ſie einigen Anſchein des Lebens von ſich gaben, und die im Waſſer aufgeloͤßte fixe Luft verbanden: ſo ward mir begreiflich, daß dieſe Verzoͤgerung in ihrer Gaͤhrung, wenn ſie auf bekannte Art an der Sonne ſtan⸗ den, eine Wirkung der Sonne waͤre; denn indem ſie die Verbindung der ſixen Luft im Blatte verurſacht, ſo erhaͤlt ſie darin einen Ueberreſt von Kraft. Dies konnte nicht ſtatt haben im Blatte, das im Finſtern ſtand, wor⸗ in es verdarb, weil es dieſer Quelle des Lebens beraubt war. Alſo folgte daraus faſt allezeit, daß das Licht ein Mittel zu Erhaltung des Lebens der Pflanzen war; in⸗ des war die Frage doch noch nicht entſchieden.

Es mußten daher vertroknete Blaͤtter genommen werden, und wenn man alsdann die naͤmliche Erſchei⸗ nung beobachtete; ſo war klar, daß man genauere Folge⸗ rungen erhalten mußte, und dieſe wird man auch finden. Ich bin aber noch weiter gegangen und habe an Saa⸗ men und Fleiſch eben die Erſcheinungen wahrgenommen.

Hier folgen die Tafeln derer zu dieſem Zwecke von mir angeſtellten Verſuche.

Den 24. Jul. legte ich ein Blatt von der Pufbohne in ein gläſernes Geſchirr voller Waſſer, und ſtellte es an die Sonne. Ein andres Blatt von dieſer Pflanze brach⸗ te ich unter gleichen Umſtaͤnden ins Finſtere und dekte es mit einem Fayancegeſchirre zu. Beide Blaͤtter befan⸗ den ſich in gleicher Waͤrme.

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