Vom Einfluſſe des Sonnenlichtsꝛc. 195
adihe 23 Betrachtungen in Beziehung auf die Kuͤnſte. W duna
ſo blu Fuͤr unſere Zimmer wuͤrde das Taͤfelwerk aus Tan⸗
nenholz eine angenehme Verzierung abgeben, wenn es ſeine Farbe behielte, und der Einwirkung des Lichts zu widerſtehen vermoͤchte. So aber verliert es nach einiger Zeit dieſe angenehme Farbe, und man wird genoͤthigt, es mit einer Farbe zu uͤberſtreichen, die weniger ge⸗
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man den h..2 4 imm zhr ſchmarkvoll und den Augen ſchäͤdlicher iſt. Es iſt Scha⸗ en elttn de⸗ daß unſre Harzſirniſſe uns dieſe Farbe nicht erhalten fuud heni koͤnnen, und ware daher zu wiinſehene daß doch unſre un ſni Kuͤnſtler ſich mit Erſindung ſchicklicher Mittel, die das 1 Holz vor der Wirkung des lichts ſchuͤtzen ohne ſeiner natuͤr⸗ deide 4 lichen Farbe zu ſchaden, beſchaͤfftigen moͤchten. Denn er Viſit aber muͤßten ſie den Gebrauch harziger Materien vermei⸗ den, weil dieſe den Einfluß des Lichts vielmehr beguͤn⸗ uius Pernn⸗ deſſen Kraft in Veraͤnderung der Farben ver⸗
u6 aͤrken. „Saͤure a
fale Prh Um der eingelegten Arbeit einen dauerhaften Glanz hließmn in und Harmonie zu geben, muͤßte man vorzuͤglich ſolche al ratld Hoͤlzer dazu waͤhlen, auf welche das Licht ſchwaͤcher wirkt, dabei tei und deren Farben es weniger veraͤndert. Dieſe Sorg⸗ falt iſt wichtig, weil unter den Hoͤlzern von der naͤmli⸗ chen Farbe es ſo große Verſchiedenheiten gibt, wie ſich aus der von mir gelieferten Tafel urtheilen laͤßt. In dieſer habe ich die Zeit beſtimmt, die erforderlich iſt, wenn ſich die nuͤtzlichſten Hoͤlzer an der Sonne veraͤndern ſollen. Dieſe Tafel aber muͤßte erweitert und auf die Wirkung g R 2 des
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