14 Erſte Abhandlung.
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Legt man Blaͤtter von der großen Hauswurz(Jem⸗ b 9 pervivun tebtor. Linn. La grande Joubarbe) oder V bn von der Jakobsblume(Senecio Jacobaea L. La Jaco- b i6 bée,) deren Waͤrme nach Reaumurs Thermometer, V 8 wenn das Quekſilber in demſelben bis zum 20 Grade in geſtiegen iſt, beſtimmt iſt, in ein Waſſer, worin das V Quekſilber in gedachtem Werkzeuge bis auf 2. oder 3. V Auh Grad uͤber O herabſinkt; ſo werden ſogleich dieſe Blaͤtter än auf gleiche Art viel Luft ausſtoßen, wenn man ſie in die ſihn Sonne ſetzt, woraus denn einleuchtend folgt, daß es U nicht die Wärme des Waſſers iſt, welche die auf der undu Oberflaͤche des Blatts ausgebreitete Luſt verduͤnnt und b tern ſie dadurch zwingt, aus dem Blatte herauszutreten; b hän denn dieſe Kaͤlte ſollte ſie im Gegentheil verdichten, ihre b man Adhaͤſion mit dem Blatte verſtaͤrken und ſie noch ge⸗ Andc wiſſer in den Gefaͤßen verſchließen, deren Oefnung ſich Glock verengt hat. Es geſchieht noch mehr, die uſt dringt anker beſonders zu der Oefnung an der Stille heraus, wo der ſu Stiel dieſer Blaͤtter abgebrochen worden. Dies zeigt, größen daß die Luft nicht blos aus der Oberflaͤche des Blatts, V wo die aͤußere Luft ſich koͤnnte angelegt haben, herausgeht, ſondern auch aus allen Oefnungen die ihr einen Aus⸗ erd gang verſtatten koͤnnen, alſo ein Beweis, daß ſie auch Jit aus dem Innern des Blattes koͤmmt. ten u Ich gebe hier den Gebrauch der Blaͤtter von der V 9 großen Hauswurz und von der Jakobsblume an, weil V 4 ſie mit zu denen gehoͤren, die am geſchwindeſten die groͤſte b 1 Menge Luft abſondern. gu Noch weit auffallender aber iſt, einmal, daß dieſe V in ſe Blaͤtter, die, wenn ſie der Sonne ausgeſezt ſind, ſo viel V iſa Luüft geben, ganz und gar keine hervorbringen, wenn b Däat man ſie unterm Waſſer ins Dunkle ſezt, wenn man ſie V hernr auch ſchon in eben der Waͤrme erhaͤlt, wie in der freien Afi Sonne; und dann, daß ſie gleich welche geben, wenn man kleder ſie, nachdem ſie eine halbe Stunde im Finſtern geſtanden, nothw
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