2 Erſte Abhandlung. Verſtandes ernſtlich am Herzen liegt, Theil genommen 1 und ich ſtatte ihm fuͤr die Arbeiten, die er ſo muthig ſeie unternahm, und in der edlen Abſicht, die Menge un⸗ reuer ſrer Begriffe zu vermehren, mit ſo vieler Standhaftig⸗ ge keit fortſetzt, meinen aufrichtigen Dank ab. auch Dem Publikum liegt ſehr wenig daran, zu wiſſen, imne ob ich gleiche Ideen wie Herr Ingenhousz, vor ihm beſit hatte; aber daran liegt ihm vielleicht in gewiſſem Maaſ⸗ beoha ſe, den ſittlichen Karakter der Beobachter kennen zu ler⸗ diren nen, um den Grad des Zutrauens zu beſtimmen, den engi es den Beobachtungen, die man ihm vorlegt, ſchenken ſoog ſoll. Daher ſchien mirs ſchiklich, zu erklaͤren, daß ge— ſogg genwaͤrtige Abhandlung weniger die Frucht des von Herrn ich Ingenhousz herausgegebenen Buchs, als das Reſul⸗ ch tat der Ideen iſt, die ich hatte, ehe er daran dachte. tir/ Dieſe Ideen hatte ich Herrn Bonnet, der ſchon oft ſo 3 guͤtig war, mein Vertrauter zu ſeyn, ſchriftlich mitge⸗ mie theilt, und in einem Briefe vom 10. May 1779. hatte ich gebra ſogar den Entwurf einer auf dieſe Gruns ſͤtze ſich ſtuͤtzen⸗ nen den Theorie der Vegetation hinzugefuͤgt. Auch aab ich dung: in dem naͤmlichen Sommer denen Herren van Swin⸗ icht den und Volta von meinen Wahrnehmungen Nagricht. märie Von allem dieſem thun auch die Nouvelles de la répu- drg blique des lettres& des arts no. XIII. S. 119. unterm fote: 5. Jan. 1780. auf die naͤmliche Art Meldung. Kurz, eſen ich wuͤrde die auf dieſe Ideen ſich beziehenden zahlrei⸗ teit chen Verſuche eher angeſtellt und auch bereits bekannt dn gemacht haben, haͤtte nicht eine Krankheit, von der ich dhm
zu Anfang des Jahres 1780. befallen ward und von
welcher ich immer noch heftige Anfaͤlle ausſtehen muß, 29 mich auf lange Zeit des Gebrauchs meines Kopfs und meiner Haͤnde gaͤnzlich beraubt.
Warum ich alſo dieſe Abhandlung bekannt mache? G Wenn ſie mit des Herrn Ingenhousz Werke voͤllig verde einerlei iſt, ſo iſt ſie ja ganz uͤberfluͤßig? Dies koͤnnte ſen,
wohl tung
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