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Vorrede.
beurtheilen und zu benußzen. Aber die ungluͤck⸗ liche Lage, in der Genf ſich ſeit dieſer Zeit befun⸗ den hat, haben mich gezwungen, die Ausfuͤhrung meines Plans laͤnger hinaus zu ſchieben. Der
erſte Theil war ſchon Anfangs April abgedruckt.
Man wird in dieſer Sammlung von Verſu⸗ chen und Beobachtungen eine getreue Beſchrei⸗ bung vieler neuen und wichtigen Thatſachen fin⸗ den. Ich erzaͤhle ſie ſo, wie ich ſie beobachtet und wie ich ſie Andre habe beobachten laſſen, worun⸗ ter beſonders unſer berühmter Herr Prof. de Saußuͤre gehoͤrt. In dieſer Betrachtung bin ich der Geſchichtſchreiber der Natur oder eigent⸗ licher, der Zeichner von einigen ihrer Zuͤge. Die Ideen, die ſich mir beim Beobachten darboten und ich glaubte, bekannt machen zu koͤnnen, ge⸗ hoͤren mir. Ich uͤberlaſſe ſie der Pruͤfung des philoſophiſchen Beobachters; halten ſie dieſe aus, deſto beſſer fuͤr die Wiſſenſchaft, denn ſo erhaͤlt dieſe eher richtige Begriffe uͤber einen ganz eigenen Gegenſtand. Werden ſie aber als unnuͤtze Schlacken verworfen, dann noch weit beſſer fuͤr die Wiſſen— ſchaft, denn ſo ſind es Jrrthuͤmer, die man nicht weiter zu fuͤrchten hat, und Verſuche, die man nicht ferner anzuſtellen braucht. Dann werden meine Traͤumereien ſich in Vergeſſenheit verlieren, ſo wie der Haufe aller mit Nachdenken und nach Methode angeſtellter. Ich werde mich dann mit den Traͤumern, die mit mir ein gleiches Schickſal
be⸗
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bektaf


