Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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4 Siebende Abhandlung.

baren Theile im Blatt her, welcher von dem im Wein⸗ geiſte vorhar ndenen Waſſer aufgeloͤſt worden. Auf dem Boden des Flaͤſchchens ſedes ſich ein ſtrohgelber Nieder⸗ ſchlag in ziemlich reichem Maaße.

Die mit dem Weingeiſte aus den Blaͤttern aller Erd⸗ und? Waſſerpflanzen auegezogenen Tiaktenen, die ich nahne⸗ wie ſie mir in die Hand kamen und deren Anzahl ziemlich groß iſt, gaben mir die naͤmliche Erſcheinung. Sorg⸗ faͤltig getrocknete Kraͤuter, und die beim Trocknen ihr Gruͤn behiel ten, gaben ebenfalls eine gruͤne Tinktur, in der das Sonnenlicht gleiche Wirkungen hervorbrachte: auch eine ſolche Tinktur aus Thee gab mir eben die Reſultate.

3. Die Waͤrme iſt nicht die Urſache dieſer Veraͤn⸗ derung in der Farbe der gruͤnen Tinktur.

Da ſich der Einfluß des Sonnenlichts vom Einfluſſe der Waͤrme, welcher jenen begleitet, nicht trennen laͤßt; ſo kann man nicht wiſſen, ob eine am KLichte ſich ereignen⸗ de Erſcheinung eine Wirkung blos des éichts oder ſeiner Waͤrme iſt. Vervielfaͤltigt und vermannigfaltigt man aber die Verſuche; ſo laͤßt ſich die wirkende Urſache ent⸗ decken. In dieſem Falle ſetzte ich daher mehrere Flaͤſch⸗ chen mit gruͤner Tinktur dem Sonnenlichte und zwar ſo aus, daß einige alle Strahlen der Sonne, andre aber ihre ganze Waͤrme empfingen. Erſtere ſtanden unbedeckt an der Sonne, letztere aber waren mit einem Fayancegeſchirre bedeckt. Unter dieſem war die Waͤrme nach Verlauf ei⸗ ner Viertelſtunde beinahe eben ſo ſtark, als im freien Son⸗

nenſcheine. Ich habe beſtaͤndig beobachtet, daß in den rſten Flaͤſchchen die Tinktur ihr Gruͤn nach 20 Minuten gaͤnzlich verlohren hatte, dagegen in den andern die Tin⸗ ktur nach 4 Monathen noch eben ſo gruͤn war, als in dem erſten Augenblicke, nachdem ſie gemacht worden.

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