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Über die Ernaehrung der Pflanzen im Allgemeinen und den Ursprung der Pottasche und anderer Salze in ihnen insbesondere : Mit Hinsicht auf einige für die Arzneikunde wichtige Folgerungen : Eine von der Königl. Holländischen Gesellschaft der Wissenschaften gekrönte Preisschrift / Von J. F. Iohn, der Arzneigelahrtheit Doctor, Professor der Chemie, Assessor der Grossherzogl. Weimarschen Gesellschaft für die gesamte Mineralogie und Mitgliede mehrerer gelehrten Gesellschaften
Entstehung
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ist es noch ‚Niemand vermögend gewesen, in düngerleerem Boden: Früchte zu, erzeu- gen, und dieses wol nur aus dem ‚Grunde, weil bei dem Fruchtansatze eine reichli- chere Menge Nahrungsstoff erfordert wird, als die Pflanzen den Körpern, womit sie in Berührung stehen, entziehen.

ı1. Ungeachtet die Pflanzen Düngungs- stoffe assımilıren, welche. die ihrer. Mi- schung wesentlichen elementarischen- standtheile enthalten: so sınd doch zur Er- nährung verschiedener Pflanzenarten nicht immer ‚dieselben Düngungsstoffe hinläng-

lich. Stoffe, welche von der einen Pflanze

den ist, dals sie ganz welk werden,\ und deren aus der Erde ragender- Theil, in ‚feuchte At- mosphäre geleitet wird.. Daher wachsen kleine Pflänzcheu und Ableger so schön unter Glasbe- deckung; daher erholen sich am Tage in dürren Zeiten welk gewordene Gewächse in'einer ıhau- reichen Nacht; daher: wachsen die Keime: in eır- nem leicht bedeckten Glase mit enger Oeffnung vortrefflich. Uebrigens versteht es sich von selbst, dals erdiger Staub dem Wachsthum nachtheilig ist, weil die einsaugenden Gefälse der Pflanzen

dadurch verstopft werden,