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eine Suͤlphuͤre erzeugt. Beruͤckſichtigen wir in die— ſer Beziehung die Reſultate der Verſuche von Gay Luſſac und Thenard uͤber das Licht,(ſ. Neues Journal fuͤr Chemie und Phyſik von Schweigger. B. 5. H. 3. S. 219 ꝛc.) welchen zufolge das letztere als eine hoͤchſt inten⸗ ſive Waͤrme auf die Koͤrper wirkt, ſo laſſen ſich vollkom— men klar das Vorkommen der Suͤlphuͤre im Sumpf⸗ und Moraſtboden, ſo wie die Erzeugung des geſchwefelten Waſ⸗ ſerſtoffgaſes und endlich die Erfahrungen in der Land— wirthſchaft erklaͤren, nach welchen die Anwendung von Saͤuren und ſchwefelſauren Salzen, namentlich des Ei⸗ ſenvitriols, als Duͤngungsmittel angewandt, bald eine außerordentlich guͤnſtige, bald eine eben ſo unguͤnſtige Wirkung auf die Vegetation hervorbrachte.
Alſo oxydulirter, oxydirter und verkohlter Humus, waͤren die naͤheren Beſtandtheile des Humus, die ent⸗ fernteren aber, nach meinem und nach von Sauſſuͤre's Verſuchen, Kohlenſtoff, Waſſerſtoff, Stickſtoff, Sauer⸗ ſtoff und in einigen Faͤllen auch Schwefel und Phosphor. Die wahrhaft erdigen Beſtandtheile, welche mehrentheils aus Kalk, Talkerde, Kieſelerde ꝛc. beſtehen, beruͤck⸗ ſichtige ich hier nicht.
Welche Veraͤnderungen erleidet der Humus und durch welche Potenzen erleidet er ſie, um zum naͤhrenden Mittel fuͤr die Pflanzen vorbereitet zu werden?
Nur in demjenigen Zuſtande, worin der Humus oder viel⸗ mehr ſeine naͤhern und entfernteren Beſtandtheile, ent⸗ weder in einer Fluͤſſigkeit vorzuͤglich dem Waſſer, oder aber als ein Gas aufgeldſet ſind, kann derſelbe als unmittel⸗ bare Nahrung fuͤr die Pflanzen betrachtet werden. Allen unſern bisberigen Erfahrungen zufolge, ſowohl in dem weiten Gebiete des Ackerbaues, als in dem engen Ge⸗


