Teil eines Werkes 
2: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 2
Entstehung
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Zwecke gut ſchickt. Da ſie weniger Elaſticitaͤt beſitzt als die Vließe einiger Gegenden von Northomptonſhire, ſo wird der Theil derſelben, der zu Wollentuch verarbeitet werden muß, eine Waare nicht von der ſchlechteſten Be⸗ ſchaffenheit liefern. Ein geringer Theil des Erzeugniſf wird im Lande verbraucht; aber bei weiten der groͤßere Theil wird unverarbeitet auswaͤrts verſandt und giebt den Armen von entfernten Orten Beſchaͤftigung. Der Einfluß und das Beiſpiel des verſtorbenen patriotiſchen Herzogs von Bedford hat gewiß die Gegend unmittelbar in der Naͤhe von Woobarn-Abtei verbeſſert; aber in den entfernteren Theiſen des Bezirks ſcheint der Ackerbau keine ſchnellen Fortſchritte gemacht zu haben. In den

letzten Jahren iſt etwas dafuͤr geſchehen, den Vortheil

des Pachters durch Verkoppelung der offenen Felder zu befoͤrdern und den Gewinn des Eigenthuͤmers durch An⸗ pflanzung zu ſichern. Aber dieſe Grafſchaft ſcheint nicht derſelbe Unternehmungsgeiſt zu durchdringen, der in einigen andern von dem Schauplaz und dem Mittelpunct der philoſophiſchen Landwirthſchaft entfernter gelegenen bemerkt worden iſt. In den Koppeln haben die Schafe an Zahl abgenommen, aber ihr Erzeugniß an Wolle wiegt ſchwerer als damals, wo zahlreichere Heerden, un⸗ ter einander gemengt, dieſelbe Flaͤche Landes durchſtreif⸗ ten. Die Wolle iſt leider von der Art, die am wenigſten begehrt wird und die leicht auf Weiden, die zur Erzeu⸗ gung eines feinern Stapels nicht ſo gut geeignet ſind,

gewonnen werden koͤnnte. In jedem Fall, wo ein von

Natur fuͤr Schafe, die ein Vließ von der feinſten Art er⸗ zeugen, geeigneter Boden zur Ernaͤhrung einer Race ver⸗

wandt! das gem eandwit ſoviel ſ ergitbt, und neu jene Ra ſeren Ar Grafſche ſtand zu Meinun Schafe bier tau bleibt, tauſend von beit Polle

velche kekannt Wolle ee ſanes al die Scha Vilſſpire und Wal un die Lung au andern u nigen He