Teil eines Werkes 
2: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

308 vermiſcht, je naͤher wir den Bezirken kommen, wo dieſe das Uebergewicht haben, und daß dieſelbe kleine Art, die gewoͤhnlich in dem Suͤden der Grafſchaft und an der Grenze von Cambridgeſhire angetroffen wird, mit einer ſchwereren Sorte, die aber nur einen Stapel von mittlerer Laͤnge traͤgt, um ſo inniger ſich vermiſcht, je naͤher wir der Grafſchaft Bedford kommen. Die Flaͤche Landes, welche Kurzwolle in Huntingdonſhire erzeugt, betraͤgt etwa hundert vier und vierzig tauſend Acker, mit Ausſchluß der uͤblichen Abzuͤge, und dieſe ernaͤhren vielleicht nahe an drei Schafe auf 4 Acker und liefern von hundert und acht tauſend Thieren etwa zwei tauſend Vuͤndel Wolle, jedes Vließ zu einem Gewicht von beinahe vier und ein halb Pfund.

§. 114. e) Bedfordfhire.

Bedfordſhire enthaͤlt eine groͤßere Mannigfal⸗ tigkeit von Bodenarten als die meiſten andern Grafſchaf⸗ ten von derſelben Ausdehnung und erzeugt auf jeder der⸗ ſelben ein verſchiedenes Vließ. In dem noͤrdlichen Theil treffen wir einen ſtrengen und kalten Klay, welcher, ſo wie wir dem Ouse naͤher kommen, in einen ſandigen Lehm aͤbergeht. Darauf folgt ein trockner, ſandiger Bergruͤ⸗ cken von lockerem Gefuͤge, der nur wenig Getreide oder Wolle erzeugt. Laͤngs der ſuͤdlichen Grenze befindet ſich ein Theil jener langen Strecke Kreideboden, der bei Cam⸗ bridgeſhire bereits erwaͤhnt worden iſt. Auf der weſtli⸗ chen Seite der Grafſchaft war es bei den Landwirthen nicht ungewoͤhnlich, eine Heerde Schafe aus einer ent⸗ fernten Gegend zu haben, deren Eigenthuͤmer und Hirte

ſe in ſeints von eint geeignet den Heer zeugten! die in ſchmui ſchwer, barern weiden hinlängl ſchungd de Far Ekrich, don Dſte dur ein dft ſehr theil, cktnen u Auf den ihn dien und zeigt ſenheit ei Bei weit ewachſe lich zu ſ Gad von Jengen ge Etrunpf. Theil.