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ſchnitt einen Schafbeſtand von zwei und dreißig Schafen auf neun und funfzig Acker Land ernaͤhren, jedes Vließ etwa zu zwei Pfund. Das ſaͤmmtliche Erzeugniß betraͤgt fuͤnf tauſend ſieben hundert Buͤndel Wolle, vom beinahe ſechsmal hundert vier und achtzig tauſend Schafen. Wenn wir dieſe Angabe mit einigen bereits erwaͤhn⸗ ten allgemeinen Verhaͤltniſſen der Grafſchaft vergleichen, ſo haben wir Grund zu vermuthen, daß ſie von der Wahr⸗ heit nicht ſehr abweichen koͤnne. Vielleicht mag ſie etwas zu hoch ſeyn, denn man hat gewoͤhnlich den Beſtand zu⸗ einem halben Schaf auf den Acker geſchaͤtzt, auf Feldern, die ihnen faſt ganz gewidmet ſind, und an einigen Orten richtet man auf das Rindvieh, als das Hauptvieh, ſeine Aufmerkſamkeit, und die Schafe ſind auf dieſen reicheren Guͤtern nur duͤnn zerſtreut. Da es jedoch anerkannt iſt, daß ſelbſt die Gemeinweiden ein halbes Schaf von der einheimiſchen Race auf den Acker ernaͤhren koͤnnen, und daß die South⸗Down⸗Zucht gedeiht, wenn die naͤmliche Flaͤche Landes ſelbſt mit der doppelten Anzahl beſetzt wird, und beſonders da die letztere Schafſorte ſehr allgemein eingefuͤhrt iſt, iſt es wahrſcheinlich, daß die fuͤr den Schafbeſtand der Grafſchaft angegebene Zahl nicht viel zu hoch ſey. Es iſt auch zu bemerken, daß wenigſtens dreißig tauſend Schafe jedes Jahr aus der Grafſchaft ausgetrieben werden. Rechnet man dieſe zu dem innern Verbrauch an Hanmmelfleiſch, der zu ein und ein halb Pfund fuͤr jeden Einwohner woͤchentlich angeſchlagen iſt, ſo erfordert dieß einen Schafbeſtand in der Grafſchaft, der gerade ſo groß iſt, als wir ihn angenommen haben; denn der daſige Bedarf wird nicht von einem benachbarten


