Teil eines Werkes 
2: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 2
Entstehung
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294 A. Norfolk⸗Bezirk.

Das Norfolk⸗Schaf wird hauptſaͤchlich in der

Grafſchaft gefunden, wovon es den Namen fuͤhrt, ferner in Suffolk, einem Theil von Cambridgeſhire, und in Eſſex. Die Individuen dieſer Familie haben, wenn ihr Blut rein iſt, Hoͤrner und ausgezeichnet ſchwarze Geſichter und Beine. Das Geſicht iſt lang und ſchmal, ſehr flach auf der Stirn und gegen das Ende ſpitzig. Die Carcaſſe iſt im Allgemeinen eng, lang und leicht, von hohen und duͤnnen Beinen getragen. In vieler Hinſicht gleicht dieſes Thier in der Geſtalt einem Reh, und es druͤckt ſowohl in ſeinen Bewegungen, als in ſeinem Auge einen hohen Grad von Furchtſamkeit aus. Durch Vermiſchung mit Schafen anderer Art ſcheinen ſeine charakteriſtiſchen Kennzeichen leicht verwiſcht zu werden.

g. 110. a) Norfolk.

Norfolk iſt im Allgemeinen fuͤr Schafe und zur Er⸗ zeugung guter Wolle gut geeignet; denn der Boden iſt aͤußerſt trocken, die Atmoſphaͤre nicht mit ſo dicken Ne⸗ beln beladen, wie gewoͤhnlich in einigen benachbarten Grafſchaften, und das auf den zahlreichen Koppeln ein⸗ gefuͤhrte Wirthſchaftsſyſtem iſt wohl darauf berechnet, den Viehſtand mit einer hinreichenden Menge nahrhaften Fut⸗ ters zu verſorgen. In dem weſtlichen Theile der Grafſchaft ſind die Schaftrifften ſehr ausgedehnt, und das Schaf, mit welchem dieſelben beſetzt werden, muß eine feſte Conſtitution und muntere Glieder haben, muß im Stande ſeyn, ſeine Nahrung auf Gemeinheiten zu ſuchen, auf welchen die Ve⸗ getation bisweilen ſo ſpaͤrlich iſt, daß ſie kaum dem hungri⸗ gen Kaninchen ein Haͤlmchen Gras liefert. Aber dieſe

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