Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
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ohne noch eine Menge zu depflogiſtiſiren, welche ſie nicht aufloͤſet.

3) Erforſchte ich, wie weit ſie den Theil depflo⸗ giſtiſirt, den ſie voͤllig aufloͤſet, und wie weit ſie denjenigen depflogiſtiſirt, den ſie blos verkalcht.

4) Wie viel entzuͤndbare Luft eine gegebene Menge Kupfer giebt, wenn es in der Vitriolſaͤure auf das vortheilhafteſte aufgeloͤſet iſt.

5) Ziehe ich von der ganzen Menge des Pflogiſton, welches durch die Vitriolſaͤure ausgetrieben iſt, den Theil, welcher in der entzuͤndbaren Luft ent⸗ halten iſt, ab; das Ueberbleibſel zeigt, wie viel davon in der vitrioliſchen Luft enthalten ſey.

Die eigentlichen Verſuche waren folgende:

1) 100 Gr. Kupfer, welche in der depflogiſtiſirten Salpeterſaͤure aufgeloͤſt waren, gaben mir 627, 5 Cubiczoll Salpeterluft, welche nach der vorhin erwaͤhnten Berechnung 4, 52 Gr. Pflogiſton zenthalten.

2) 100 Gr. eigentliche Vitriolſaͤure loͤſen 54, 73 Kupfer auf; und 100 Gr. Kupfer erfordern zur Aufloͤſung ohngefaͤhr 182, 714 Gr. eigentliche Vitriolſaͤure. Ferner 100 Gr. Kupfer, wenn ſie in der Vütriolſaͤure aufgeloͤſt ſind, behalten nur ſo viel Pflogiſton zuruͤck, als in 3 Cubiczoll Salpe⸗ terluft enthalten iſt, d. i. O, 2 von einem Gran; folglich, weil 100 Gr. Kupfer 4, 52 Pflogiſton von ſich geben, ſo beraubt die Vitriolſaͤure ſolche um

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