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Alsdann nahm ich 100 Gr. einer Aufloͤſung von fixen vegetabiliſchen Laugenſalz, deſſen eigenthuͤmliche Schwere 1, 097 war, wie die deren ich mich vorher bey den Verſuchen mit dem Salzgeiſt bediente, und fand, daß dieſe Menge Laugenſalz mit 11 Gr. Salpetergeiſt, deſſen eigenthuͤmliche Schwere 1, 419, und mit 12 Gr. von dem Spiritus, deſſen eigenthuͤmliche Schwere 1, 389, und 13, O8 von dem, deſſen eigen⸗ thuͤmliche Schwere 1, 362 war, geſaͤttigt wurde. Die hier angefuͤhrten Zahlen waren Mittelzahlen von fuͤnf Verſuchen. Ich fand noͤthig, die Salpeter⸗ ſaͤure mit einem kleinen Theil Waſſer, welchen ich be⸗ rechnete, zu verduͤnnen. Wenn ich dieſe Vorſicht vernachlaͤßigte; ſo fand ich, daß ein Theil der Saͤure pflogiſtiſirt war, und mit der fixen Luft davon flog. Man bemerke auch, daß nach jeder Zuſchuͤttung der Saͤure, 10 Minuten der Materie zu ihrer Verei⸗ nigung verſtattet wurden; eine Vorſicht, welche ich abſolut nothwendig fand.
Hieraus ſehen wir, daß,(vorausgeſezt, daß eine gegebene Menge ſipes vegetabiliſches Laugenſalz, durch ein gleiches Gewicht beyder Saͤuren geſaͤt⸗ tigt wird,) 11 Gr. Salpetergeiſt, deſſen eigen⸗ thuͤmliche Schwere 1, 410 iſt, eine gleiche Menge Saure enthalte, als 27 Gr. Salzgeiſt, deſſen eigen⸗ thuͤmliche Schwere 1, 098 iſt; das iſt 3, 55 Gr.; das Ueberbleibſel von 11 Gr. iſt alſo bloßes Waſſer nehmlich 7, 45 Gr.; folglich wenn die Dichtheit der Saͤure und des Waſſers durch die Vereinigung nicht vergroͤßert waͤre; ſo muͤßte die eigenthuͤmliche Schwere


