10 Kupfer in Kochſalzſaͤure,
100 Gr. erfodern zur Aufloͤſung 1190 Gr. aͤch⸗ te Kochſalzſaͤure, auch den Beyſtand einer maͤßigen Hitze, wenn das Verhaͤltniß der Saͤure zu dem des Waſſers iſt, wie mzu 4½; das iſt, wenn deren eigen⸗ thuͤmliche Schwere 1,186 iſt. Wenn eine ſtaͤrkere Hitze gebraucht wird, ſo wird mehrere Saͤure erfo⸗ dert werden, da viele verfliegt. Wenn die Saͤure mehr concentrirt iſt, ſo wird ſie ſtaͤrker wirken.
In meiner vorigen Schrift erwaͤhnte ich, daß 8 ½ Gr. Kupfer 86 Salzluft gaͤben: doch muß ich nun einen Umſtand beyfuͤgen, worauf ich damals nicht achtete; naͤmlich, daß das Quekſilber, woruͤ⸗ ber die Luft erhalten wurde, angegriffen war, daß alſo ein Theil der Luft dieſer Wirkung zuzuſchreiben war, welches den Schluß, welchen ich in Abſicht der Menge des Phlogiſton in Kochſalzſaͤure daraus zog, unguͤltig macht, die, wie hier ſich ergiebt, groͤßer iſt, als ich ſie dort ſchaͤzte.
Die Kalche von Kupfer ſind in dieſer Saͤure ebenfalls aufloͤsbar, wiewohl nicht ſo leicht als in der Salpeterſaͤure.
Zinn in der Vitriolſaͤure.
100 Gr. Zinn erfodern zu ihrer voͤlligen Auf⸗ loͤſung 872 Gr. aͤchte Vitriolſaͤure,(deren Verhaͤlt⸗ 1 zum Waſſer nicht kleiner ſeyn ſollte, als wie 1
.) wie auch den Beyſtand einer ſtarken Hitze.
Wenn


