Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1802)
Entstehung
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17 vielen Fällen zur Vereinfachung des Geſchäftsganges und zur Hebung entſtehender Grreitigkeiten in der

Kürze, dienen," Die ſogenannte Urbarien(Stadtgü-

terverzeichniſſe) Erbregiſter, Hausbücher 1c. haben ohnsz gefähr denſelben Zwedc.: Wenn pyeu angeſeßte Unterthänen no<- in-Frei-

jahren begr:ffen, oder irgend einem, wie es auc Bei-

ſpiele giebt, die Präſtationen auf eine geraume be-

ſtimmte oder Lebenszeit erlaſſen: ſind, ſo fallen dieſe Präſtationen zwar bei der Einnahme no< aus, es iſt aber doch, um ſie in Zukunft deſto weniger zu ver- geſſen, nöthig, ſie in der Präſtationstfabelle und im

Hauptertrage,' nebſt Bemerkung, wenn ſie fällig wers=-

den, nachrichtlich'aufzuführen, und ſie, allenfalls auch

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im Etat, vor der Linie zu vermerken...IBenn.-.dage---

gen ein Unterthan zwei Stellen inne hat, ſo muß. die Rechtmäßigkeit dieſes ſonſt verfaſſungswidrigen dop- pelten Beſiges dargethan werden*).

Damit die Unterthanen und ſonſtige-Präſtanten ſelbſt auc<; genau wiſſen ,' was ſie zu leiſten häben, muß der Betrag der Präſtationen. in ihre Quittungs2 bücher nad den einzelnen Rubriken genau hineinges- ſest werden, und der BeranſchlagungsCommiſſarius muß ſolches, und daß in jedem Jahre richtig quittirt worden iſt, nachſehen**) ,' und zum Beweiſe deſſen, ſeinen Idamen in das Quittfungsbu einſchreiben.

Die eigentlihe Beranſcylagung oder Geldberech» nung der beſtändigen Gefälle geſchiehet

*) Dir- Reſer. v. 6. Novbr- 1794. wegen. des. Amts Spandow **)' Kurm. Kammexrverroxdn. vom, 8.-Dctbr 1774 und 14. Des cembr.. 1769.

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