des Grafen H. E. v. Schoͤnburg. 29
i aßr,
1807. Wnit Erdaͤpfel 1ſte Fr. Korn 2te Fr.— Klee 3te Fr. 1* 1808. . Korn 2te Fr. Erbſen 3te Fr. Erdaͤpfel 1ſte Fr. — 1809. J Wicken 3te Fr. Erdaͤpfel 1ſte Fr. Korn 2te Fr. nid ni 1810. dein d Erdaͤpfel 1ſte Fr. Gerſte u. Klee 2te Fr. Wicken 3te Fr. u. ſ. w. ahtetol— Es iſt hierbei noch zu bemerken, daß die Wicken⸗ und Erb⸗ ſenſtoppel allezeit mit Ruͤben beſaͤet wird. und Kle, Zu den weſentlichen Verbeſſerungen in der Wirthſchaft pro en dif 1803 rechne ich noch: Fruch⸗ 1) den wieder angefangenen Kleebau. Berthelsdorf hat die Klee Ehre, dieſen Anfang auf dem Irmſcher⸗ und am Gickelberge üüſſn gemacht zu haben. b 2) Die Idee,— eine Brandweinbrennerei anzulegen, die Ackerpferde abzuſchaffen und ſtatt ihrer Ochſen zu halten,— iſt nicht nur in dieſem Jahre entſtanden, ſondern ich habe da de auch in dieſem Jahre in vielen wichtigen Punkten ſie aus— werden zufuͤhren angefangen. Was die Brandweinbrennerei— zeit ge⸗ ohne Maſt— fuͤr Ertrag geben wird, ignorire ich zur Gerſte Zeit; allein die Maſt wird anſehnlichen Vortheil abwerfen, der, und ihr mehrerer Duͤnger wird der Wirthſchaft ein ganz orſchein anderes Anſehn geben.— Die Unfertigkeit der Acker⸗ en. knechte und ſchlechte Beſchaffenheit der Pferde,— welche I. durch uͤble Abwartung und Futterdiebereien bewirkt wur⸗ 1 de,— weil meine Voͤgte uͤber die getroffenen Einrichtun⸗ e ii gen nicht wachten,— machten mir es ohnedies unmoͤglich, laͤnger mit Pferden zu wirthſchaften*). te Fr
*) Es wurde nun kein Ackerknecht mehr gehalten, ſondern zur Abwartung 1 der Ochſen waren blos Mägde gemiethet, und die Feldarbeit mit den lſte F Ochſen wurde von Tagelöhnern verrichtet, die dort immer und um billiges Lohn zu haben waren. Die Arbeit wurde unſtreitig ſchneller und beſſer gemacht. Die den Winter über gemäſteten Ochſen wurden im le aut Frühjahr verkauft, und zur Feldarbeit neue angekauft. 5 Anm. des Herausg.


