Teil eines Werkes 
2 (1828) Wirthschafts-Plane und Entwürfe für die Rochsburgischen Wirthschaften für die Jahre 1803-1825 : nebst nachträglichen Bemerkungen über den Gang derselben in der letzten Zeit bis zu und nach dem Tode des Grafen Schönburg vom Herausgeber
Entstehung
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des Grafen H. E. v. Schoͤnburg. 23

Eine große Unterſtuͤtzung der Wirthſchaft beſteht auch noch darin, daß in der Erbſenſtoppel gegenwaͤrtiger Eintheilung noch eine andere Frucht, z. B. Ruͤben, erbaut werden koͤnnen.

Die neuen Wieſen muͤſſen in dieſem Herbſt umgebrochen werden, um kuͤnftiges Fruͤhjahr ungeduͤngt Erdaͤpfel zu tra⸗ gen. Letztere werden mit der Hacke gelegt und bearbeitet. Iſt es moͤglich, ihnen Teichſchlamm und Kalk zu geben, ſo ſoll dies geſchehen; auf jeden Fall aber muß das Land nach den Erdaͤpfeln geduͤngt werden, um ein anderes Futter zu tragen, und wieder neuen Duͤnger zu erhalten, z. B. Erbſen oder Wicken gruͤn ver⸗ fuͤttert, oder letztere zu Heu gemacht; worauf das Land geduͤngt und mit Ruͤben beſaͤet wuͤrde.

Der Gebrauch des Kalks ſcheint mir uͤbrigens zur Erzeu gung mehrerer Koͤrner und Vertilgung des Ungeziefers, wel ches mir wahrſcheinlich mehr Schaden thut, als ich ſelbſt glau be, weſentlich nothwendig zu ſeyn. Behrends Methode duͤrfte bei Weitem die beſte Anwendung des Kalks zeigen, und zu dieſer muͤſſen nothwendig die Teiche geſchlaͤmmt wer den.

Zur Einſicht der Tabellen sub B. C. D. iſt noch zu bemer⸗ ken, daß die Art Nr. I. die nach Hohenkirchen zu belegene, Nr. II. die beim Gute in der Mitte befindliche, und Nr. III. die letzte Art nach dem Baͤrenholz zu gelegene iſt. Der Buch⸗ ſtabe A. zeigt die Haͤlfte jeder Art an, welche nach Rochsburg zu liegt; B. aber die Haͤlfte der Arten nach dem Gukelberge zu.

Nach der gegenwaͤrtigen Einrichtung ſind beſtimmt:

1) Zum Koͤrner⸗Ertrag 16 Scheffel Hafer, 16 Glerſte, 16 Korn. Summa 48 Scheffel. Zum Winterfutter; 16 Scheffel Klee, 16 Erdaͤpfel. Summa 32 Scheffel; ferner: a) das Haferſtroh, b) das Gerſtenſtroh,