1 4 Wirthſchafts⸗Plane und Entwuͤrfe
2) Hafer und Klee, 3) Klee, 4) Erdaͤpfel, geduͤngt, oder gekalkt, 5) Korn, 6) Erbſen. 1 Auf dieſe Art ſind 8 des Feldes zuͤr Kererug beſtimmt, und die Fruchtfolge iſt mehr den guten Grundſaͤtzen angemeſſen. Wo das Feld vor ſechs Jahren ſchon Klee getragen, da koͤnnte folgende Veraͤnderung Statt finden: 1) Nuͤbſen, geduͤngt, mit Futter auf die Stoppel, G G 2) Erbſen oder Wicken, und auf die Stoppel Ruͤben, 3) Hafer oder Gerſte, 4) Erdaͤpfel, geduͤngt, 6) Korn, 6) Erbſen, oder 2) Wicken, 3) Korn, 4) Erdaͤpfel, 5) Gemang, 6) Erbſen. MWider dieſe Einrichtung mit noͤthigen Modificationen,— b daß naͤmlich bei den Huͤlſenfruͤchten ꝛc. ein gehoͤriger Wechſel be— folgt wuͤrde,— duͤrfte nicht die mindeſte Einwendung Statt finden. Nur wuͤrde der Klee⸗Ertrag,— bei weniger Arbeit und Koſten,— dem von Wicken mit Ruͤben uͤberlegen ſeyn.
Indeſſen kann der Klee niemals unter ſechs Jahren auf das naͤm⸗ liche Feld kommen. Dafern,— bei der Klee-Cultur,— derſelbe ein Jahr wegbliebe, ſo wuͤrden die Wicken ihn er— ſetzen.
Die nebenſtehende Tabelle sub A. zeigt die getroffene Ord⸗ nung der Feldfruͤchte in Rochsburg. Es iſt unmoͤglich geweſen, alle Fehler in den erſten Jahren dabei zu vermeiden, weil jede Einrichtung ihre unuͤberwindlichen Schwierigkeiten hat.
Wegen der Wuͤrmer, welche die Erdaͤpfel und andere Fruͤchte in ihren Wurzeln benagen, und gegen welche der Kalk nur das einzige Mittel zu ſeyn ſcheint, muß noch bemerkt wer— den, daß es hier in Rochsburg ganz beſonders nothwendig iſt, des Hrn. Behrends Methode in Anwendung zu bringen; mit⸗ hin Teichſchlamm, oder, beim Mangel deſſelben, andere Erde in Zeiten zu den Erdaͤpfeln aufzufahren, in dem Verhaͤltniß eines Drittheils der gewoͤhnlichen Duͤngung, weil nur die Furche,


