Vorerinnerung. v
Tagebuche vom Jahre 1803 erklaͤrt er ſelbſt ausdruͤck⸗ lich, daß er ſich die große Muͤhe der Bearbeitung deſſelben nur darum gebe, weil er durch ſeine okonomiſchen Erfahrun⸗ gen und Beobachtungen auch Andern, auch der Nachkom⸗ menſchaft, nuͤtzen wolle;— und als ihm im Jahre 1821, anderwaͤrts her, das Anerbieten gemacht wurde, dieſen, dem großen Publicum nicht zu entziehenden reichen Schatz dkonomiſcher Wiſſenſchaft bekannt machen zu wollen, wozu er ſelbſt ſich vielleicht nicht gern verſtehen moͤge,— ſo ſchrieb er mir, daß er darauf geantwortet,„daß er mich bereits hierzu beſtimmt habe.“
So wurden mir denn ein Jahr nach ſeinem Tode von der verwittweten Frau Graͤfin, auf meine Bitte, ſeine ſaͤmmtlichen oͤkonomiſchen Papiere uͤbergeben, die weit uͤber 1000 von ſeiner eignen Hand geſchriebene, halb gebrochene Bogen ausmachten. Mehr als die Haͤlfte davon zeigte ſich
indeß, bei genauer Durchſicht derſelben, als bloße Excerpte
aus andern oͤkonomiſchen Schriften, und war nur ſehr ſel— ten mit Anmerkungen des Grafen begleitet, daher zur oͤffentlichen Mittheilung nicht geeignet. Das Uebrige aber beſtand, außer einigen in Unordnung gerathenen, unzu— ſammenhaͤngenden Papieren, in dem, was nun in dieſen Baͤnden der oͤkonomiſchen Welt vorgelegt werden ſoll, und wird; und zwar 1) vornehmlich in einem oͤkonomiſchen Ta— gebuche, welches auf die Jahre 1799— 1808(excl. 1800, wovon ſich leider nichts vorfand,) ſehr ausfuͤhrlich, fuͤr die Jahre 1809— 19 dagegen nur fluͤchtig abgefaßt iſt, aber immer unſtreitig die merkwuͤrdigſten, wichtigſten und lehr— reichſten oͤkonomiſchen Erfahrungen und Beobachtungen,
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