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der höhere Individuum mit den Nothwendigkeiten des oder niedere/
Arbeirstohn Lebens zu versorgen, oder eine ganze Fa-
Kichtet.
milie nothdürftig zu ernähren?
Alles dies aber kann nicht nach allge- meinen Grundsätzen entschieden werden; sondern es hängt vielmehr solches von der bey einer Nation einmal herrschenden Denkart,‘von dem Bedürfnisse und der Konkurrenz der arbeitsuchenden und arbeitbedürftigen Menschen ab.
Gröfser wird in jedem Falle der Ar- beitslohn in einer im Fortschreiten be- grilfenen, als in einer schon zu einer gewis- sen Höhe gelangten Gesellschaft seyn, aus’ dem natürlichen Grunde, weil dort die Ar- beitsgewinne($. 38.) und das Bedürf- nils nach arbeitenden Händen gröfser ist,
Manche Arbeiten sind in der That von der Art, dafs sie keine ganze Familie ernähren würden, wenn nicht zugleich die ganze Famille daran Antheil näh- me. Sogar findet man dıes bey Arbeiten, die schon eine erlernte Kunst voraussetzen. So z.B, beim
Gewerbe eines Schwabacher Nadelmachers, welcher
solches nicht als Fabrikunternehmer, sondern im
Einzelnen berreibt. Hier leisten die kleinsten Kinder
hülfreiche Hand. Und gleichwohl äulsert dieser auf-
fallende Fleifs keinen grolsen Einfluls auf den Wohl- stand der arbeitsamen Familie,
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