Teil eines Werkes 
8: Achtes und leztes Heft, mit 4 Kupfern
Entstehung
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II

L. Fig. 2 und 3. Schieber vor derſelben, welcher zuruͤckgezogen wird, wenn das Korn hinaus ſoll.

Fig. 2 und 4. Schornſteinroͤhre.

.Fig. 1 und 4. Ein zur Baͤckerei gehoͤriger Keſſel.

Fig. 1. Ein gemauerter Behaͤlter, in welchen die Kohlen vom Back ofen gelegt werden koͤnnen, und zu welchem ein genau ſchließen⸗ der eiſerner Deckel gehort.

I. Fig. 1 und 4. Die punktirten Linien zeigen, wie der Luftzugroͤhre B. den vorhandenen Umſtaͤnden nach, oder wenn man nicht vill, daß ſie durch den Rauchfang fuͤhren ſoll, ein anderer Ausweg gegeben werden kann.

M. Fig. 2 und 4. Dieſe punktirten Linien zeigen die Oeffnung, welche die Zugroͤhre B. nach der Darre haben muß, wenn ſie durch die Oeffnung I. mit der freien Luft in Verbindung ſteht.

Da die 4 Roͤhren A. A. A. A. Oeffnungen zum Backofen hinab haben, und im Backofen ſelbſt kein anderer Luftzug ſtattfindet, als derje⸗ nige, welcher durch dieſe zuwege gebracht wird, iſt es einleuchtend, daß von ſelbigen eine betraͤchtliche Waͤrme ſowohl dem Backofen, als der Darre zu⸗ gefuͤhrt wird, unter deren Boden die Noͤhren liegen. Dieſe Art Backofen hat folglich bedeutende Vorzuͤge vor den Backoͤfen, welche gewoͤhnlich auf dem Lande angetroffen werden, und die keinen andern Luftzug haben, als durch die Muͤndung des Ofens, wodurch alſo ein betraͤchtliches Waͤrme⸗ Quantum aus dem Schornſteine verloren gehen muß.

Die Luftzugroͤhre B. ſteht, wie aus Obigem hervorgeht, nicht in der Verbindung mit dem Backofen, wie die Roͤhren A. A. A. A. zum Vaͤr meleiten. Obgleich nun der Waͤrmegrad in dieſer Roͤhre geringer iſt als in den andern Roͤhren, in welchen derſelbe an der Muͤndung der Roͤhren in den Schornſtein angeſtellten Verſuchen zufolge, bis 90° ja 1000 R. ſteigen kann, ſo iſt er doch ſtark genug um die Luft zu waͤrmen, welche in die Roͤhre ſtroͤnt, wenn die Kapſel N. und der Schieber K. geoͤffnet B 2

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