Teil eines Werkes 
8: Achtes und leztes Heft, mit 4 Kupfern
Entstehung
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Tab. III. Die Schwingemaſchine.

V V Die Fig. 1 zeigt dieſe Maſchine von oben geſehen. Das Geruͤſt oder der 1 . Fuß iſt A. B. C. D., an deſſen einem Ende die Schwingebretter E. E. di angebracht werden;(ſiehe auch Fig. 2). In den beiden Pfannen O. P. i ruhet die Eiſenachſe G., an welcher 2 Scheiben F. F. angebracht werden; und in jede derſelben werden die Schwingeſtoͤcke 1, 2, 3 und 4, ſo wie 5, 6, 7 B und 8 mit dem einem Ende eingefalzt, und jeder mit 2 Bolzen feſtgeſchroben. E An dem einen Ende der Achſe iſt ein Stirnrad L. angebracht, welches in ein aͤhnliches Rad K. greift, das ſich an einer andern Achſe N. befindet, 1 welche in den Pfannen Q. R. ruht; und wenn dann die an der Achſe N. 5 angebrachte Kurbel umgedreht wird, ſo werden die Schwingeſtoͤcke vermoͤge 6 der Stirnraͤder dadurch in Bewegung geſetzt. Die beiden Bolzen M. M. nebſt der Schluͤſſelmutter dienen dazu, die Schwingebretter den Schwingen mehr oder weniger nahe zu bringen. Die Schwingebretter bewegen ſich um n einen Bolzen bei N.(ſiehe Fig. 2), und werden an einer, zwiſchen den⸗ ſelben und den Stolpen des Geruͤſtes befeſtigten Feder gegen die Schwinge V ſtoͤcke gehalten. Die Fig. 2 zeigt dieſe Maſchine von der Seite geſehen, wobei die Buchſtaben und Zahlen dieſelbe Bedeutung, wie fruͤher, haben. V V Der Maaßſtab A. gilt fuͤr beide Figuren. 6 d e 3 Ein Haus zur Flachsdarre und zum Flachsbrechen. 1 4 V In Oberſchleſien, an der Graͤnze von Maͤhren, iſt es ganz gewoͤhnlich, 1 daß mehrere Bauerdoͤrfer ſich vereinigen, und zum gemeinſchaftlichen Ge⸗ 1 V brauch Darr⸗ und Brechhaͤuſer erbauen, deren Einrichtung ich durchgehends

folgendergeſtalt gefunden habe: