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D. 2 ein eiſernes Getriebe, welches an der liegenden Achſe angebracht iſt und in das Rad A. 2greift. An dem andern Ende der liegenden Achſe iſt das Stirn— V rad W. angebracht, welches in das Getriebe V. greift; und an dieſem Stirn— rade findet man wieder eine Schnurſcheibe, mittelſt welcher die an die Achſe ' der Reinigungsmaſchine befeſtigte Scheibe X. in Bewegung geſetzt wird. Zwi⸗ 4 ſchen dem Stirnrade und dem großen Getriebe ſind an der liegenden Achſe vier andere Schnurſcheiben angebracht, von welchen No. 4 die Raͤder in den Korn— fegen zieht;(ſiehe Fig. 2) die Nummern 1, 2 und Zaber, welche mit den No. 5, 6 und 7 an den Walzen in Verbindung ſtehen, ſind dazu beſtimmt, letztere in Bewegung zu ſetzen; und die uͤbrigen Theile dieſer Figur, welche mit einzel— nen Buchſtaben bezeichnet ſind, haben bereits unter Tab. 1 Fig. 1 ihre Be⸗ V ſchreibung gefunden, weshalb der Leſer darauf verwieſen wird. V Tab. II. Fig. 2 zeigt den Theil der Maſchine, welcher gegen den Pferde— gang gekehrt iſt, ſo wie deſſen Stellung zum Kammrade. Da die einzelnen Theile dieſer Figur mit denſelben Buchſtaben, wie vorher, bezeichnet worden,
ſo koͤnnen ſie, als bereits beſchrieben, hier uͤbergangen werden. No. S iſt eine Schnurſcheibe, welche an dem Rade der vorderſten Kornfege angebracht iſt, und zugleich mit derſelben durch eine Schnur von der Scheibe No. 4 an der liegenden 1 Achſe in Bewegung geſetzt wird;(ſiehe Fig. 1.) Die Scheibe hat zwei Schnuͤ— 1 renlaͤufe, in deren einem die ebenberegte Schnur, in dem andern dagegen eine V d l andere Schnur laͤuft, welche auch um die an dem Rade der andern Kornfege V I angebrachte Scheibe 9 geſpannt iſt, und ſelbige umdreht. Der auf Tab. II. befindliche Maaßſtab gilt fuͤr alle Figuren. V ſ Dieſe Maſchine, welche ich unter allen bekannten am zweckmaͤßigſten be⸗ V d funden habe, driſcht mit einer Kraft von 2 bis 3 Pferden aus gutem Getraide w 1 4 bis 6 Tonnen Hafer, 3 bis 5 Tonnen Gerſte und 1 ½ bis 2 Tonnen Roggen zu oder Waizen in der Stunde, und erfordert mit Ausnahme der Huͤlfe beim Trans⸗ 1
vort der Garben und des Strohs nach und von der Maſchine nur drei Menſchen. Daß ſie ſowohl durch Wind als durch Waſſer oder Pferdekraft getrieben werden


