Teil eines Werkes 
5: Fünftes Heft, mit 3 Kupfern
Entstehung
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Tab. I. und II. Die Dreſchmaſchine.

1 ab. 1, Fig. 1 zeigt die Dreſch- und Reinigungs⸗Maſchinen im Durchſchnitt, geſehen von der Seite des Roßganges: A. iſt der Plan, auf welchen das Ge traide, welches ausgedroſchen werden ſoll, ausgebreitet wird; B. B. ſind zwei geriefelte Walzen, jede von 4 bis 5 Zoll Diameter. Auf den Zapfen der obe ren Walze ruht der Steg C. mittelſt zweier, daran feſtgeſchrobenen Gabeln, und das oberſte Ende dieſes Stegs iſt bei D. in zwei Ketten aufgehangen, wel che bei E. mit Schraube und Mutterſchraube verſehen ſind, damit der Steg auf und nieder geſtellt werden koͤnne; dabei iſt derſelbe nach innen mit 1 ½ Joll breiten rechtwinklichten Einſchnitten verſehen, die entweder mit Eiſen beſchlagen oder auch von Eiſen gegoſſen ſind. Gleichfalls befinden ſich bei B. B. zwei Schrau⸗ ben angebracht, zu welchen die Mutterſchrauben im Seitenſtuͤcke I. I. ſitzen, und die dazu dienen, das Stuͤck B. B. mit den Walzen naͤher zum Cylinder oder den Schlaͤgeln ſtellen, oder auch um ſelbiges weiter davon entfernen zu koͤnnen. Daß ſich am andern Ende der Walzen eine eben ſolche Einrichtung zum Stellen befindet, bedarf wohl kaum einer Erwaͤhnung. F. iſt der ſoge nannte Cylinder, welcher aus drei Kreuzen beſteht, die an einer 1 ½ Zoll hal⸗ tenden viereckigen eiſernen Achſe G. befeſtigt ſind; an den Enden dieſer Kreuze ſind die Schlaͤgel 1, 2, 3 und 4 feſtgeſchroben, welche ungefaͤhr Zoll dick, eine Breite von 5 Zoll haben, und an der vorderſten Flaͤche mit einer 4 Zoll breiten und Zoll dicken eiſernen Platte verſehen ſind. V. iſt ein Brett, welches an den Steg ſtoßt, und dazu dient, die Koͤrner nebſt den abgedroſche A2