Vorwort.
einer Reihe von Jahren habe ich manche und verſchiedene Ackerwerkzeuge
verfertigt. Der Eifer und die Luſt, mit welcher die Landoekonomie jetzt betrie—
ben, und die wiſſenſchaftliche Art und Weiſe, auf welche ſie behandelt wird,
haben, in Verein mit den vielfachen Beſtellungen, die meinen Werkſtaͤtten zu— Theil wurden, mich aufgefordert, alles moͤgliche in meiner Fache zu wuͤrken.
Die Wichtigkeit guter Ackerwerkzeuge, und deren Verbreitung, iſt aner⸗ kannt. Ich fand, daß es zweckmaͤſſig ſey, eine genauere und allgemeinere Be— kanntſchaft mit ſolchen Maſchinen und Werkzeugen durch Abbildungen und Be— ſchreibungen zu verbreiten. Demnach wage ich es jetzt, als eine Probe hiervon, dem Publikum ein Heft vorzulegen, welcher fuͤnf der neueſten und beſten Pfluͤge nebſt Beſchreibungen daruͤber, ſo wie den Kraftmeſſer, enthaͤlt, welcher letzterer gewiß ein aͤußerſt nuͤtzliches Werkzeug iſt, indem die Guͤte der Maſchinen, und vorzugsweiſe des Pfluges, vor allem nach der groͤßeren oder geringeren Kraftan⸗ ſtrengung zu beurtheilen iſt, welche ſie fodern.
Ich habe die Pfluͤge ſo dargeſtellt, wie ſie ſind. Die Gruͤnde, welche ein jeder Conſtructeur gehabt, ſeinen Pflug ſo und nicht anders zu conſtruiren, gehoͤren in die eigentliche Theorie, und ſind intereſſant fuͤr jeden denkenden Land⸗ mann. Ich bin deshalb geſonnen, dieſe Theorien der Pfluͤge, in Begleitung
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von Kupfern beſonders her uszugeben.


