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Der praktische Rieselwirth : Anleitung, natürliche Wiesen durch Bewässerung in ihrem Ertrage zu erhöhen und unfruchtbare Ländereien durch Wasser in fruchtbare Wiesen umzuschaffen ; nach eigenen Erfahrungen / von G. C. Patzig
Entstehung
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ben, iſt die Sohle und Tiefe nicht von groͤßter Egalitaͤt, leicht eine Abweichung entſteht.

Alle Graͤben bis 10 mittlere Breite und 6 Tiefe ſind von mir gewoͤhnlich nach Laͤngenruthe veraccordirt worden und zwar bin ich bei dem hier uͤblichen Tagelohne von 6 gGr. nach fol⸗ gender von mir feſtgeſetzter Tabelle verfahren.

Im lockern Boden, wo die Ar⸗ Im feſten Boden, wo Hinderniſſe, z. B. Holzrodun⸗ beit durch den Spaten verrich⸗ gen, Sumpf, Steine ꝛc. zu beſeitigen ſind und uͤber⸗ tet wird, unberuͤckſichtigt ein⸗ haupt die Radehaue in Anwendung gebracht werden zelner hinwegzuraͤumender muß. Hinderniſſe. 10 mittlere Breite 6 Tiefe pro Ruth. 14 Gr.= 12 Gr. 9 2 2 5⸗ 2 12= 10 2 8 7 2 4 2 2 7 5 ½ 2 . 1 5 51 1 7 7 3 ½ 2 2 7 3 6 2 3 2- 4 2 ½ 2 5* 3 2 2 ½ 2 2 3 2 2. 4 2 2⸗ 2 2 g 1 ¾ 2 3 2 2 1 ½ 2 1 ½ 2 1 2 3 2 1 2 2 2 2 2 2

Graͤben unter dieſer Breite und Tiefe, beſonders ſolche beim Kunſtwieſenbau vorkommende von 68 Breite und 4 Tiefe muß ein Mann taͤglich 40 Ruthen fertig liefern, d. h. ohne Hinwegſchaffung des Bodens.

Graͤben oder Canaͤle, welche die oben angegebene Breite und Tiefe uͤberſchreiten, koͤnnen mit Vortheil nur nach cubiſchem Inhalt veraccordirt werden. Verbietet ihre allzu große Ausdeh⸗ nung nach Breite und Tiefe das Herauswerfen des Bodens, was beſonders dann ſtattfindet, wenn beſondere Verhältniſſe nicht geſtatten, daß der Boden nach beiden Uferſeiten geworfen werden kann und nur auf eine Seite geſchafft werden muß; ſo iſt die Ausfuͤhrung derſelben koſtſpielig und muß hier beſondere Ruͤck⸗ ſicht darauf genommen werden. Es iſt mir unter ſolchen Ver⸗ haͤltniſſen jedoch nur ein Fall vorgekommen, welchen ich zu mei⸗