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Der praktische Rieselwirth : Anleitung, natürliche Wiesen durch Bewässerung in ihrem Ertrage zu erhöhen und unfruchtbare Ländereien durch Wasser in fruchtbare Wiesen umzuschaffen ; nach eigenen Erfahrungen / von G. C. Patzig
Entstehung
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173 Nr. 1. Vorderanſicht. Nr. 4.

L— M Mittelfronte.

Hierauf verbindet man die Mittelfronte nach der Geſtalt der Boͤſchungen, bis an deren Enden, mit ſtarken Staͤben, welche man durch Saͤulen unterſtuͤtzt. Nun fuͤllt man den Kaſten des Wehres mit Lehm, Sand und Steinen vermengt aus, welche man jedoch ſo feſt als moͤglich rammt, beſchlaͤgt alsdann die ganze Oberflaͤche des Wehres mit 4 bis 6“ ſtarken Bohlen. Ich erwaͤhne nochmals, daß der ganze Bau auf beiden Seiten einige Fuß tief in die Ufer eingehen muß. Die Seitenwaͤnde der Ufer bekleidet man ebenfalls mit Bohlen, welche an Saͤulen, die auf den Schwellen der Querwaͤnde angebracht ſind, feſt genagelt, oder was noch beſſer iſt, in dieſelben eingefalzt werden.

Die Sohle des Stromes belegt man nach dem Ende der Boͤſchung ſtromabwaͤrts mit großen rauhen Steinen, damit hier das Waſſer einen Anſtoß findet und die Spundwand nicht unter⸗

waͤſcht.

B) Stauapparat. Anfertigung und Einlegung deſſelben. §. 118. Stauapparate ſind kleine Wehre, durch welche das Waſſer gehoben und abgelaſſen werden kann, und es ſind dieſelben vorzugs⸗