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der Paarung. 77
das nur der Aufſeher bei ſich verwahren muß, einmal in einem Ohr bezeichnet werden. Laͤmmer, welche ab⸗ arten, bekommen dies Zeichen nicht, und werden nach dem Abſetzen von ihren Muͤttern unter die uͤbrigen Hau⸗ fen gethan.
Will man mit der Klaſſification noch weiter gehen, ſo zerfaͤlle man den Zuchtſtamm nach denſelben Grund— ſaͤtzen nochmals in 2 Theile. Weiter gehe man aber nicht.
Alle Staͤhre, welche ſich zur Zucht eignen, claſſi— fizire man nicht, ſondern man rangire ſie einzeln nach ihren beſonderen Vorzuͤgen.
Der Werth eines Zuchtthieres wird nach den Gra⸗ den der erforderlichen Eigenſchaften beſtimmt, die es an ſich traͤgt. Offenbare Untauglichkeiten der Wolle und des Koͤrpers, wie in die Augen fallende Ungleichheit der Wolle auf dem Ruͤcken und dem Widerriß; ganz ſchlichte Haare an den Außen-Enden des Vließes; das Perlen und Straͤngen der Wolle, klebriger, nicht loͤsbarer Schweiß und eine allzugroße Schwaͤche des Koͤrpers, ſo wie andere Maͤngel, geſtatten keine Zulaͤſſigkeit zur Zucht.
An einem Staͤhr ſind zu unterſuchen: Woll-Art, Gleichhaarigkeit auf jeder Stelle; Gleichfoͤrmigkeit des einzelnen Haares; Gleichartigkeit der Wolle auf den ver— ſchiedenen Koͤrpertheilen; Feinheit; Laͤnge; Schwere des Vließes; Grad der Dichtheit; Grad des gleichmaͤßigen Abſtandes; Bewachſenheit am Hinterkopf.
Von dieſen Eigenſchaften ſind die zwei vorletzten nicht zu meſſen, alle uͤbrigen ſind in Groͤßen beſtimmbar.
Die gering— — ſten zulaͤſſi: Die hoͤchſten Bei Staäaͤhren. gen Grade. Grade. 1) Die Woll-Art nach dem Laͤn⸗
genverhaͤltniſßf. 13, 13.


