26 IX. Einiges uͤber den Ankauf
IX. Einiges uͤber den Ankauf fuͤr Oſtpreußen.
In dieſe Periode faͤllt naͤmlich die ſo anſehnliche Un— terſtuͤtung, welche Se. Koͤnigl. Majeſtaͤt von Preußen der Provinz Oſtpreußen theils an Schaafen, theils in Gelde zu demſelben Zweck Vorſchußweiſe zukommen ließen. Die Veranlaſſung dazu bewirkte Se. Exzellenz der Herr Geheime⸗Rath und Oberpraͤſident von Schoen.
Der wirkliche Ankauf in der Mark, in Schleſien und Sachſen betrug gegen zwoͤlf Tauſend Stuͤck. Es geſchah in den Jahren 1824 und 1825, wo fuͤr ein ge⸗ woͤhnliches Maͤrz⸗Schaaf in Sachſen 10 bis 12 Thlr. bezahlt wurden. Demungeachtet kam der Durchſchnitts⸗ Werth der nach Oſtpreußen gelieferten mit Einſchluß der bedeutenden Unkoſten nicht ſo hoch zu ſtehen.
Da mir vom General⸗Bevollmaͤchtigten, dem Herrn Obriſt von Bruͤnneck, ein Theil dieſes Geſchaͤfts uͤber⸗ tragen wurde, ſo iſt es vielleicht manchem Leſer nicht unintereſſant, daruͤber hier eine ausfuͤhrliche Mittheilung zu finden. Im Jahr 1824 kaufte ich und ſuchte aus in der Gegend von Magdeburg zu Groß⸗Wanzleben un— ter 480 Stuͤck 192 zu 7 Thlr; zu Groͤningen unter 125— 100 zu 6 Thlr.; zu Kloſter Groͤningen unter 600— 200 zu 6 Thlr.; zu Etgarsleben unter 150— 41 zu 4 ½ Thlr.; zu Schneitlingen unter 330— 300 zu 52 Thlr.; zu Ermsleben unter 250— 200 zu 6½ Thlr.;
=—=e
G S S= 2—2— ☛ 2Zn B
d—— + ᷣ&☛ GꝘ—


