18 V. Einige Bemerkungen uͤber andere Merinos⸗ g
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Einige Bemerkungen uͤber andere Merinos⸗ Staͤmme außerhalb der Koͤnigl. Preuß. Monarchie.
So war alſo um die Zeit von 1817 bis 1822 der Zuſtand der Schaaf-Veredlung im noͤrdlichen Deutſch— land außerhalb Sachſen. Der groͤßere Theil der ver⸗ edelten Schaafe fiel in die beiden unterſten Abtheilungen, folglich auch unter den jedesmaligen Durchſchnittspreis der Marktpreiſe.
Das ſuͤdliche Europa hatte damals in der Merinos— Zucht und Veredlung keine Vorſpruͤnge vor dem noͤrd— lichen. In Frankreich, der Schweiz und Italien zeich⸗ neten ſich nur einige wenige Staͤmme aus. Nur in Oeſtreich machten die Kaiſerlichen und Erzherzoglichen Heerden, in Ungarn mehrere anſehnliche, darunter auch die Stammheerden der groͤßeſten europaͤiſchen Schaͤfereien, die des Fuͤrſten von Eſterhazy, in Maͤhren und Oeſtreichiſch— Sfhleſien aber faſt alle Heerden ruͤhmliche Ausnahmen. Hieher gehoͤren auch die Großherzoglich-Badenſchen, von welchen ein Stamm auf einer Koͤnigl. Bairiſchen Do⸗ maͤne in Schleſien ſtand.
Diejenigen von den aͤlteſten Saͤchſiſch-ſpaniſchen,
welche ſich ſchon immer ausgezeichnet hatten, waren
außer den Koͤniglichen Stammheerden die zu Klipp— hauſen, Dahlen, Boͤrlen, Schloß Rochsburg, Gersdorf,
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