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Praktische Beobachtungen über die englischen Grasarten : besonders über solche, welche zur Bestellung oder Verbesserung der Wiesen und Weiden am schicklichsten sind / [Verf. von William Curtis] ; Nebst einer Aufzählung aller englischen Grasarten von R. Tuchar. Aus d. Engl., mit ökon. Anm. des Hrsg.
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4 Phalaris Arundinacea. Schilfiges Glanzgras.*) 4 Reed Canary-Graſſ.

Ddie Blaͤtter dieſes Graſes ſind etwas hart, allein ſie wachſen in großer Anzahl und haben ſo eine Suͤßig⸗ keit, daß man geneigt werden ſollte zu glauben, ſie muͤßten ein angenehmes Futter fuͤr Rindvieh ſeyn. Da wo man die Erndte oder eine große Menge von Futter zum hauptſaͤchlichen Zweck hat, wuͤrde ich den Anbau dieſes Graſes, in Geſellſchaft der Feſtuca clatior auf naſſen Wieſengrund anempfehlen.

Phleum Pratenſe.

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Timotheus⸗ Wieſen⸗Lieſchgras. Meadov Cats-Tail Graſſ. (Kerner Taf. 196. Schreber I. Taf. 14.) Es erfordert naſſes Land, giebt ſehr viel Heu, iſt aber ſproͤde und ſehr ſpaͤt. Ich kenne keinen Vorzug dieſes Graſes, den der Alopecurus pratenſis nicht in einem gleich hohen Grad beſaͤße.**)

*) Robrartiges Canarlengras. Jung, oder zu Herel geſchnitten, frißt das Vieh es gern in Fruͤhjahr.

**½) Sumpfige Wieſen kann man damit ſehr verbeſſern. Es wächſt 3 bis 4 Schuh hoch, und kann oftmals gehauen wer⸗ den. Man kann es den ganzen Sommer ausſaͤen. Es iſt allem Vieh geſund. S. davon noch Krauſens funſzigjaͤhri⸗ gen Unterricht von der Gaͤrtnerey,(Berlin 1773. 8.) p. 640⸗ 43. Noch koͤnnten hier einige Graͤſer mehr, als die Seirpi, die airae, ſerpitoſa und flexuoſa und endere zugeſetzt werden.

Anmerk. des Herausg.