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Praktische Beobachtungen über die englischen Grasarten : besonders über solche, welche zur Bestellung oder Verbesserung der Wiesen und Weiden am schicklichsten sind / [Verf. von William Curtis] ; Nebst einer Aufzählung aller englischen Grasarten von R. Tuchar. Aus d. Engl., mit ökon. Anm. des Hrsg.
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gewoͤhnlich liebten, wiewohl ich das Gegentheil von Maͤnnern, die gute Beobachter waren, habe verſichern hoͤren) auch wirklich unſere hochliegenden Heiden und Anger beackern und damit beſtellen, ſo wuͤrden unſere Schaafe doch in trocknen Sommern darauf vor Hunger umkommen. Worin beſteht denn alſo eigentlich der ge⸗ ruͤhmte Werth von dieſem Graſe? Herr Anderſon, das iſt allerdings wahr, hat zwar zehn Seiten mit dem Lobe der Vortreflichkeit dieſes Graſes vollgefuͤllt, aber er irrt ſicherlich(qumanum eſt errare), wenn er, nach⸗ dem er die Blaͤtter als wenig dicker wie Pferdehaare oder Schweineborſten beſchreibt und ihre Laͤnge als ſel⸗ ten ſechs oder ſieben Zoll uͤberſteigend angiebt, ſagt: daß es im Stande ſey, eine unermeßliche Menge von Heu herzugeben, und verſpraͤche eines der wichtigſten einheimiſchen Graͤſer zu werden, an welchem der Land⸗ mann die bedeutendſte Acquiſition gemacht haͤtte. Bey uns ſcheint es nur zu dem Endzweck an⸗ wendbar zu ſeyn, wenn man einen ſchoͤnen, gut aus⸗ ſehenden Raſenplatz haben will, der wenig oder gar nicht abgemaͤht zu werden braucht. Zu dieſer Abſicht muß man es in der Mitte des Auguſts ſaͤen, und zwar in einer offnen nicht zu trocknen Gegend, und ferner breit geworfen*) und dieß ziemlich dick, auf Hfeinen ſorgfaͤltig bearbeiteten und geebneten Boden. Wenn es einmal auf einem Ort recht Wurzel gefaßt hat, ſo macht es in kurzer Zeit einen ſo ſtarken,

*) D. h. mit der Hand ausgeſaͤet, im Gegenſatz der Drillſaat mit der Saͤemaſchine. Anmerk. des Herausgeb.

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