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Dactylis Glomerata. Rauhes Hundsgras. KRough Cocks-Foot Grafſ. (Kerner Taf. 224.) Ein rauhes, ſproͤdes Gras, das aber erſtaunlich ausdauert und ſehr viel Heu giebt, man trift es ſehr haͤuſig in Baumgaͤrten; auch iſt es ziemlich zeitig.
Feſtuca Ovina. Schaafſchwingel, Schaafgras. Sheeps Feſcue-Grafl.
(Kerner Taf. 321.)
Durch Beobachtungen, die uͤber dieſes Gras da, wo es wild wuchs, angeſtellt worden ſind und durch ſeine Kultur auf einem naſſen Boden, welcher das Gegentheil von ſeinem natuͤrlichen iſt, bin ich bewogen worden, eine andere Meynung uͤber dieſe Grasart zu ha⸗ ben, als die meiſten Schriftſteller.
Linne, wenn ich nicht irre, war der erſte, der es aus einem guͤnſtigen Geſichtspunkt anſah; er ſagt in
ſeiner Flora Suecica S. 30. folgendes davon:„Dieſes
„Gras iſt ein vorzuͤgliches Futter fuͤr Schaafe, indem „ſie ſolche Anger und Weiden gar nicht lieben, auf de⸗ „nen es nicht waͤchſt.“ Deshalb nennt er es auch ovi— „ma.— Gmelin in ſeiner Flora Sibirica, ſagt:„daß „die Tartarn waͤhrend des Sommers ſich da ihren „Aufenthalt waͤhlten, wo die groͤßte Menge dieſes „Graſes waͤre, weil es das geſundeſte Nahrungsmittel „fuͤr alle Arten von Vieh, auch fuͤr Rindvieh, haupt⸗ „Kaͤchlich aber fuͤr die Schaafe ausmacht.“
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