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als anpreiſenswerth auf, weil es ein ſehr beliebtes und geſundes Futter fuͤr die Schaafe iſt und weil man es auf unſern beſten und geſuͤndeſten Weiden findet. In trock⸗ nen Gegenden waͤchſt es von freyen Stuͤcken und will in Wieſen, die ſehr naß ſind, nicht recht gedeihen. Es bluͤhet beynahe zu derſelben Zeit, wie der gemeine Wie⸗ ſenſchwingel(Feſtuca pratenſis), und treibt eben nicht viel Blaͤtter. Da ſeine Bluͤthenſtengel und Knoſpen von dem Rindvieh nie angegangen werden, ſo kann man den Saamen ſehr bequem einſammeln, wenn die Hu⸗ thung vorbey iſt. Anmerkung. Da ich neuerlich gefunden habe, daß dieſes Gras bloß kleine Blaͤtter traͤgt, daß ſeine Stengel hart ſind und das Rindvieh ſie niemals frißt, und daß ferner ſeine Wurzeln ſo zaſericht ſind und ſo wenig tief in die Erde eindringen, daß es in trocknen Sommern wenig beſſer als eine jaͤh⸗ rige Pflanze wird, ſo bin ich hierdurch bewogen worden, von ſeinen innern Vorzuͤgen weniger guͤn⸗ ſtig, als ehemals, zu denken, und die andern ſonſt beſchriebenen Grasarten, als bey weitem vor⸗ zuͤglicher zu erkennen.
In Betreff dieſer ſechs Grasarten uͤberhaupt laͤßt ſich annehmen, daß:
Wieſenfuchsſchwanz und Rauhſtengli⸗
ches Riſpengras ſich am beſten fuͤr feuchten und naſſen Boden ſchicken. Gemeiner Wieſenſchwingel und gelbes
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