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Beſonders wenn ſie fuͤr die Arzunen dre emn iſt, wird Pihetaden n dazl gewaͤhlt. Es kann zwar auch die⸗ ſer und ſogar lehmiger Sandboden wehr oder weniger Saͤuern delde die den darauf gewachſenen Vegetabilien von einander abweichende Beſtandtheile aneignen, die wie⸗ derum bey der Zuͤchtung der Thiere verſchieden wirken.
Es iſt nicht in Zweifel zu ziehen, daß ein und dieſel⸗ ben Graͤſer ſowohl auf ſauern wie auf nicht ſauern Boden wachſen; eben ſo wenig iſt zu bezweifeln, daß ein und die⸗ ſelben Graͤſer auf beyden Bodenarten gewachſen, ſich ſo⸗ wohl durch das Anſehen als durch die ihnen beywohnenden Beſtandtheile von einander unterſcheiden; es iſt alſo auch nicht zu bezweifeln, daß die Verſchiedenheit der Beſtand⸗ theile, verſchiedene Saͤfte in den Viehnaturen erzeugen.
Bey dem Getreidebau liefert Saͤuernfreier Boden duͤnnhuͤlſiges ſchweres Korn; ſolcher der Saͤuern enthaͤlt, in demſelben Verhaͤltniß, wie ſie darin vorhanden ſind, dickhuͤlſiges leichtes Korn. Wenn man nun annimmt, daß der Schaafkoͤrper mit ſeinen Saͤften der Wolle iſt, was der Boden den Pflanzen ſeyn mußf, ſo iſt die natuͤrliche Folge: daß verſchiedene Nahrung verſchiedene Wolle erzeugt, wenn ſie auch ein und derſelben Race gegeben wird.
Iſt alſo die Verſchiedenheit der Nahrungsmittel ſehr groß, ſo wird der Unterſchied in der Wolle ſofort bemerk⸗ bar ſeyn; iſt ſie weniger von einander abweichend, ſo wird ſie die Thiere wenigſtens dahin disponiren, daß die Wolle in der Nachzucht einen bemerkbaren Unterſchied zeigt.
Es wird ſich dabey daſſelbe Verhalten in ſeiner Art leutkunden⸗ wie bey gewiſſen Gewaͤchſen, die in verſchie⸗ denen Boden geſaͤet werden; z. B. Erbſen, Linſen, Ha⸗ fer c. Die erſtern veraͤndern ſich in manchen Boden gar zu in manchen nur in laͤngerer Zeit; in manchen ſchon im zweyten Jahre, und in wenigen Jahren werden Wik⸗


