lna F j Kuͤnſtliche Weiden dieſer Art ſind ſolche, wo auf Gͤ⸗ nachſe V tern Koppel⸗ oder Schlagwirthſchaft eingefuͤhrt und die nit nig⸗ Weide-Schlaͤge mit weißem Klee oder Spargel angeſaͤet b werden. i kim Beydes ſind Futterkraͤuter, oder in unſerm Fall wohl zfues beſfer: Weidegraͤſer, die allen grasfreſſenden Thieren ſehr zafänn angenehm und homogen zu ſeyn ſcheinen. Kuͤhe und Och⸗ dr erim ſen nehmen dabeh⸗ wenn ſie hinreichend davon bekomnen⸗ ſeum ſehr bald an Fleiſch zu. Da ſie aber ſehr naͤhrend ſeyn f di⸗ muͤſſen, ſo freſſen ſie nicht ſo viel davon an Volumen, wie von manchen andern Graͤſern und behalten deshalb d Fenni auch im feiſten Zuſtande ſchlanke Geſtalten. Die Milch allmeng der erſtern iſt ſehr fett und die Butter davon angenehm eigenti⸗ ſchmeckend. Warum ſollte man alſo nicht glauben koͤnnen, ii zu er daß ſie bey den Schaafen eine aͤhnliche Wirkung hervor⸗ ale imas bringen? Daß ſie bey denſelben ebenſo, wie bey den Kuͤhen, 4 noh g⸗— auf die Milch, auch auf das Wachsthum der Laͤmmer, Sichſſch wenn ſie nach dem Abſetzen darauf geweidet werden, vor⸗ er Lüiß, theilhaft wirken, iſt erwieſen genug. Aber weniger iſt r Wolfa— wohl beachtet, inwiefern ſie auf die Wolle und auf die weitſi’ Charakteriſtik der Thiere wirkt. tißte Vo⸗ Man wuͤrde im Irrthum ſeyn, wenn man glauben wollte, eine Weide von weißem Klee oder Spargel ſey den düſ ein Arkanum gegen alle charakteriſtiſchen Maͤngel der nſen), wel Schaafe und ihre Wolle; oder man koͤnne dadurch ſofort zwar nicht eine entſchiedene Infantado⸗Race in Elektoral⸗Schaafe e Säuen umwandeln. Dieſe Behauptung wuͤrde widerſinnig ſeyn gber auch und ſo iſt es nicht gemeint. Ich behaupte nur, daß es lichen In⸗ eine ſolche Weide iſt, die ſo wenig die eine, wie die an⸗ dere Race beſonders begunſtigt. Beſetzt man ſie mit Elek⸗ iſt: ſo li⸗ toralſchaafen, ſo wird zwar die Wollmenge bis auf einen bertieben gewiſſen Punkt im Zunehmen bleiben, ohne den Charak⸗
rmißig zu ter der erſtern ganz zu verlieren; wird ſie mit Infanta⸗


