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hen. Es wuͤrde eine Thorheit ſeyn, wenn ich behaupten wollte, daß dieß keinem außer Sachſen gelingen koͤnne. Es kann ſowohl ganze Provinzen wie einzelne Lokalitaͤten außer Sachſen genug geben, die den Saͤchſiſchen mehr oder weniger gleich ſind, vielleicht ſie auch noch uͤbertreffen. Wer kann ſo genaue Kenntniß davon haben? Aber ſehr häufig iſt es auch nicht der Fall und grade das Gegen⸗ theil davon vorhanden; demohngeachtet will man aber Saͤchſiſche Elektoral⸗Schaafe erzwingen, und hier findet das Vorerwaͤhnte ſeine Anwendung und kann daher ſehr ſchaden. Ich glaube ſogar, daß durch die Vermeidung dieſes Uebelſtandes mehr gewonnen wird, als durch den Sprung aus der Hand, der doch nur die heterogene Paa⸗ rung verhuͤten ſoll; denn hierdurch kann ein gleichmaͤßiger Charakter nur auf Umwege— und alſo nicht auf dem moͤglichſt kuͤrzeſten— erlangt oder feſtgehalten werden. Ja man wird auch dadurch ſeinen Zweck nicht erreichen, wenn die Dispoſition der Heerde— welche von der Be⸗ ſchaffenheit der Futtermittel abhaͤngig iſt— nicht berech— net wird.
Daß viele Schaafzuͤchter ihr vorgeſtecktes Ziel erreich⸗ ten, ohne Ruͤckſicht auf obige Bedingungen genommen zu haben, beweiſt nichts gegen meine Meinung; denn wie ich ſchon erwaͤhnte: kann es in allen Laͤndern und Pro⸗ vinzen Lokalitaͤten geben, die ſich fuͤr die Produktion von Elektoral⸗Wolle eignen, und wo man hier darauf hinar⸗ beitete, erreichte man bald ſeinen Zweck. Aber eben ſo viel Schaafzuͤchter wird man finden, die ſchon mit dem groͤßten Koſten⸗Aufwand mehrere Jahre arbeiteten und nichts Gleichmaͤßiges zu Stande brachten, ungeachtet ſie alle Regeln der beſſern Schaafzucht beobachteten.
Es iſt auch nicht hinlaͤnglich, die Wahl der Race nach der Wuͤrdigung der Lokalitaͤt uͤberhaupt und insbe⸗
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