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Ansichten über Merinoszucht und die Verschiedenheit der Sächsischen Elektoralschaafe von der Infantado-Race sowie deren muthmaßliche Ursachen
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he Gen zu verfolgen iſt, nicht verwechſelt werden duͤrfen, weil nn eiffſch dadurch die Erreichung des Zwecks: baldige konſtante itſſta gr Ausgeglichenheit unterbrochen wird. Wenn auch die df in eiß Erreichung desjenigen Charakters, welchem die Lokalitaͤt , ſicj nuid am meiſten zuſagt, dadurch nicht verfehlt wird, indem das erwaͤhnte Hinneigen ſich immer wieder aufs Neue

iſe zu ihrn

48 4 zeigt und endlich erkannt werden muß; ſo kann ſie ſich

dſte, ſ t doch dadurch verſpäten, und durch Zeitverluſt kann oft viel

1 und j ſit verlohren werden.

jhetber, hat⸗ 8

nnhr wid d SIn Sachſen z. B. dachte man vor 30 Jahren noch nicht daran, auf einen eignen Wollcharakter hinzuarbeiten.

atniter ſchein Die zuerſt eingefuͤhrten Schaafe aus Spanien waren, von

ganz andern Eigenſchaften, ſowohl in der Wolle, wie in den Geſtalten, als ihre Deſcendenz, die die Gegenwart erzeugt. Es iſt gar nicht zu glauben, daß man ihren

cter zu ſeyn, achen, ſowoh

enn jetzigen Charakter ſchon damals kultivirte, weil das Be⸗ 8 uue gehr damals noch nicht ſo hoch geſpannt, die Wollkennt⸗

niß noch nicht ſo berichtigt und der Schaafzuͤchter mit ſei⸗ nem Geſchaͤft noch weniger vertraut war, wie gegenwaͤr⸗ tig. Man muß ſogar vermuthen, daß dieſen jetzt ſo ſehr miͤjn di beliebten Eigenſchaften damals entgegengearbeitet iſt, weil hea Ni ſie noch nicht bezahlt wurden, und eine gewiſſe Lockerheit rinmen ſen folglich Einbuße am Wollgewicht davon unzertrenn⸗ ſt uütht- lich iſt. Demohngeachtet iſt jener beliebte Wollcharakter d nxiuſt in ganz Sachſen allgemein und ſelbſt in ſolchen Schaͤfe⸗ aufntiin reien, die noch vor zehn Jahren Infantado⸗Staͤhre ein⸗

mn eigenthim⸗ Walitit ver

un, was de fuͤhrten, um der uͤberhand nehmenden Lockerheit zu be⸗ iſte Hann, gegnen; er hat ſich alſo gewiſſermaßen von ſelbſt aufge⸗ vaden, ae draͤngt. Hätte man ihn ſchon bey der Einfuͤhrung Spa⸗ öhrnuim m niſcher Schaafe bis auf die Gegenwart vorzugsweiſe und

d nüden ohne Unterbrechung kultivirt, ſo fragt ſich: welche Hoͤhe rülheftſtn die Saͤchſiſche Schafzucht jetzt ſchon erlangt? wenn ſie