den bekanit Kriegsſteuern auch waren, ſo erwuchs doch— da es ſel⸗ agß von zu ten eine ſchlechte Sache giebt, die nicht eine gute Seite unnn, dm haͤtte— fuͤr die Schaafzucht der Vortheil daraus, daß n, wch Wolle ein geſuchter und gut bezahlter Artikel war.
Die große Armee gebrauchte aber nur Waare mittler uch wr h Guͤte; der Handel mit England,— wo damals haupt⸗ künnen,z faͤchlich und in Maſſe nur feine Gewebe fabrizirt wur⸗ tit und den— war nicht erlaubt und ſo beſchraͤnkte ſich das Be⸗ gehr, oder war wenigſtens am lebhafteſten in Mittel⸗
angel decten
zu gewinna wollen.
als Mit Bekanntlich liefern Schaafe, die Mittelwolle tragen, ch einkut die mehreſte Quantitaͤt, was Wunder alſo— da ſich die iigt werden Produktion immer nach dem Begehr richten muß— wenn zu ahöfn man ſich nicht allein nicht bemuͤhete, ſeine Wolle zu ver⸗ wohfäl k edeln, ſondern nur auf hoͤchſte Quantitaͤt hinarbeitete und ung in I dadurch oft Ruͤckſchritte machte. e Schnun Die Konjunktur des Getreidehandels hatte ſich nach
der franzoͤſiſchen Invaſion ganz umgeſtaltet. Die Preiſe ndachw fingen an ſehr ſchwankend zu werden, wodurch die Schaaf⸗ j durch zucht in immer ſteigendere Achtung kam, die in demſel⸗
nndes m ben Verhaͤltniß zunahm, wie die Getreidepreiſe ſanken und i vißt endlich, da das Getreide beynahe bis zur Werthloſigkeit nfangs i im Preiſe herunterging, zur Landwirthſchaft mit dem 1 nauii Feldbaue gegen fruͤher im umgekehrten Verhaͤltniß ſtand. I Ar d Es wurde ihr daher— wie fruͤher dem Feldbaue— die 1ß 3 groͤßte Aufmerkſamkeit gewidmet, zumal da ihr Produkt 3 durch den freien Handel mit England, der in Folge des lihm 3 allgemeinen Friedens wieder hergeſtellt war, im guten nact 3 Preiſe blieb. Beſonders erreichte die feine Wolle einen kaidum 3 hohen Preis. Dieß war der Zeitpunkt, wo Sachſens dſn ſe Schaafe goldene Vließe trugen, und wo die Beſitzer den tritgich Vortheil genoſſen, der ihnen fuͤr ihren Fleiß und Aus⸗ näa dauer mit Recht gebuͤhrte. Denn ſie erhielten nicht allein


