daß ich zuͤchtungskenntniß noch ſehr mit Nebel und Finſterniß er erſten umhuͤllt und die Schaͤfereien haͤufig in den Haͤnden der gedäichte, ſogenannten Schaafmeiſter, die ſie in Pacht hatten, oder Charnkter ſie erhielten dafuͤr eine gewiſſe Quantitaͤt Futter und den. Es mußten fuͤr die Nutzung eine gewiſſe Summe Geld ent⸗ othandnn richten. Es iſt daher einleuchtend, daß es bey den Vor⸗ mͤglich urtheilen, wovon dieſe Menſchenklaſſe noch jetzt beherrſcht ichſiſhen wird, viel Schwierigkeiten gemacht haben muß, eine Aen⸗ icht ſehr derung in der Schaafwirthſchaft vorzunehmen. Selbſt wenn der Schaafmeiſter das Gelingen einer ſolchen Aen⸗
heit und
lnn er derung oder der Wollveredlhung einſah, ſo veranlaßte ihn bezweifl ſein eigenes Intereſſe, ſich dagegen zu opponiren; denn eeinmal bisher hatte er ſeinen guten Vortheil gehabt; uͤberdem evißheit war es ihm auch gemuͤthlicher, wie bisher den Allein⸗ — der herrſcher in dieſem Bereiche ſpielen zu koͤnnen. Er be⸗ Damals griff ſehr leicht, daß ſich das auch aͤndern wuͤrde.
er Well Selbſt die Herrſchaften waren damals voller Vorur⸗ wenig. theile gegen alle Neuerungen, und der Umſtand, daß ſchon
mehrere Plaͤne, die Spaniſche Schaafzucht einzufuͤhren, — geſcheitert waren, nahm ſie noch mehr dagegen ein. Die bis dahin eingefuͤhrten Spaniſchen Schaafe waren immer durch die Raͤude aufgerieben, und hierauf fußend, wieſen die damaligen Schaafzuͤchter die ſogenannten Neuerungen
Maft zuruͤck. Sachſen hat das große Verdienſt, die erſte Einfuͤh⸗ rung der Spaniſchen Schaafe mit Gluͤck zu bewerkſtel⸗
ligen.
Bis dahin waren die hauptſaͤchlichſten Hinderniſſe, die Gachſel Abneigung der Schaafzuͤchter gegen die Sache geweſen. Wenn ſie darauf eingingen, ſo geſchah es nur aus Ruͤck⸗ raunkt ſichten. Die angekommenen Spanier aßen alſo gewiſſer⸗ zitwunen, maßen nur das Gnadenbrodt, und das gedeihet nirgends,
Can auch bey Schaafen nicht, wodurch uns einleuchtend wird⸗


