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Verhaͤltniß der Viehzucht zum Ackerbau. 25
wie er will, ſo iſt der Gewinn darauf doch immer moͤglich zu groͤſer, je enger man ſich einſchraͤnken kann. verkuͤrzen Mit wenig Arbeit viel zu gewinnen, oder die und Kunſt, Arbeiten zu verkuͤrzen, bleibet dennoch
immer vermoͤge der erſten Wirthſchaftsregel,
das groͤßte Augenmerk des Wirthes.
§. 12.
Will man die Arbeiten ſo gar verkuͤrzen, ſo 2) kluͤglich muß es dem Wirthe weit Nehe darum zu thun zu verthei⸗ ſeyn, keine muͤßige Arbeiter zu haben. Wennlen iſt. die Geſchaͤffte deſſelben wirklich ins Groſſe gehen, ſo iſt es nicht leicht, die arbeitenden Menſchen und das ihnen anvertrauete Vieh den gemeinſchaft⸗ lichen Zweck zu befoͤrdern, in ununterbrochener Be⸗ wegung zu erhalten. Eine veſtgeſetzte Ordnung, in Vertheilung der Arbeit auf allerley Zeiten, haͤlt in dem Falle den Wirth aufrecht.
§. 13.
Je groͤßer die Wirthſchaft iſt, deſto genauer e) und die iſt auf die Ordnung zu halten, und deſto groͤßere Groͤße der Vortheile erwachſen auch daraus: Bey kleinen Wirth⸗ hingegen iſt das Regelmaͤßige ſo erheblich nicht. ſchaft ſelbſt Der Wirth uͤberſiehet alles mit einem Blicke und Peſenili he iſt vermoͤgend, zu ſeinem Beſten unablaͤßig neue emane 3 Ordnungen zu machen. Dis iſt nicht der einzige macher Unterſchied unter kleinen und groſſen Wirthſchaf⸗ 1 ten. Der Werth der Arbeit iſt bey jenem faſt durchgaͤngig geringer als bey dieſen. In aͤn⸗ dern, wo auf ganze Familien nur wenig Land ver⸗ theilet iſt, fehlet es nicht leicht an hinreichenden Arbeitern das Land zu bauen, beſonders wenn es an andern Gewerben gebricht.
In dieſem Betracht iſt die Arbeit allemahl wohlfeil zu vermuthen. Hingegen in entvoͤlker⸗ ten Landen iſt der Preiß der Arbeit um ſo viel groͤſ⸗
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