Freederiks⸗Oord. 349 auj faͤnglich nur kleine mit Vortheil halten, und erſt ſpaͤter zu groͤſſeren und beſſeren Ragen uͤbergehen
koͤnnne. Das Futter iſt jedoch in der Colonie, mit Aus— 3 nahme des angekauften, allerdings ſchlechten Wieſen— iſen, heues, und etwa des zu Heu gemachten gruͤnen Rog—
gens,— wenn dieß uͤberhaupt Statt findet,— kei— neswegs unter die ſchlechten, ſondern ſchon jetzt un—
und ter die nahrhaften Futterarten zu zaͤhlen. Klee und
oſten, Raygras, Fioringras, gruͤner Roggen, Spaͤrgel,
altung Buchweizen und Kartoffeln ſind Fruͤchte, bei welchen jede Viehrace gedeihen kann.
Geſel⸗ Die Kuh gewaͤhrt nun der Haushaltung Milch
nglich und Butter; die Schafe geben Wolle fuͤr den haͤus—
hie⸗ lichen Bedarf.
, ſo Die Schafe in der Armen⸗Colonie ſind hoch—
4 10 beinigt, lang und groß. Sie haben kleine magere
auf Koͤpfe und ſind fein gefeſſelt.
ennoch Die Wolle iſt lang und zottig, daher das Vließ nicht dicht oder geſchloſſen, wie es die kurz- und kraus—
tgeben wolligen Haide-Schnuken haben. Ihre Wolle wird
ſchen, zu den Halbwollen-Zeugen, wovon die Kleider der
blei⸗ Coloniſten gemacht werden, zu Struͤmpfen ꝛc., in der Colonie ſelbſt verarbeitet.
enetal Dieſe Schafe unterſcheiden ſich alſo weſentlich
en Ur⸗ von den norddeutſchen Haideſchnuken, welche klein,
utter kurzwollig und oft auch gefaͤrbt ſind.
et an⸗ Auſſer den Kuͤhen und Schafen halten ſich die


