Teil eines Werkes 
1 (1826) Beschreibung einer Reise durch das Königreich der Niederlande welche auf Veranlassung des landwirthschaftlichen Vereins in Bayern gemacht worden. 1
Entstehung
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Freederiks⸗Oord. 349 auj faͤnglich nur kleine mit Vortheil halten, und erſt ſpaͤter zu groͤſſeren und beſſeren Ragen uͤbergehen

koͤnnne. Das Futter iſt jedoch in der Colonie, mit Aus 3 nahme des angekauften, allerdings ſchlechten Wieſen iſen, heues, und etwa des zu Heu gemachten gruͤnen Rog

gens, wenn dieß uͤberhaupt Statt findet, kei neswegs unter die ſchlechten, ſondern ſchon jetzt un

und ter die nahrhaften Futterarten zu zaͤhlen. Klee und

oſten, Raygras, Fioringras, gruͤner Roggen, Spaͤrgel,

altung Buchweizen und Kartoffeln ſind Fruͤchte, bei welchen jede Viehrace gedeihen kann.

Geſel⸗ Die Kuh gewaͤhrt nun der Haushaltung Milch

nglich und Butter; die Schafe geben Wolle fuͤr den haͤus

hie⸗ lichen Bedarf.

, ſo Die Schafe in der Armen⸗Colonie ſind hoch

4 10 beinigt, lang und groß. Sie haben kleine magere

auf Koͤpfe und ſind fein gefeſſelt.

ennoch Die Wolle iſt lang und zottig, daher das Vließ nicht dicht oder geſchloſſen, wie es die kurz- und kraus

tgeben wolligen Haide-Schnuken haben. Ihre Wolle wird

ſchen, zu den Halbwollen-Zeugen, wovon die Kleider der

blei⸗ Coloniſten gemacht werden, zu Struͤmpfen ꝛc., in der Colonie ſelbſt verarbeitet.

enetal Dieſe Schafe unterſcheiden ſich alſo weſentlich

en Ur⸗ von den norddeutſchen Haideſchnuken, welche klein,

utter kurzwollig und oft auch gefaͤrbt ſind.

et an⸗ Auſſer den Kuͤhen und Schafen halten ſich die