uͤber die Farben des Lichts. 99
Lih un hergeſtellet, und leidet nun durch den Druck weiter kei⸗ ne Veraͤnderung.
gertigen Weit groͤßer und ſchoͤner erſcheinen dieſe Kreiße Kun ſuft und Ringe, wenn man zwei dicke, gut geſchliffene, en ſhieft und wohl polirte Planglaͤſer mit ihren ebenen Flaͤchen tleree auf einander legt. Selbige darf man bloß ein wenig an big, dde einander ſanſt reiben, ohne ſie zu drucken: und es ent⸗ m glide ſtehen ſogleich karmeſinrothe und meergruͤne Ringe zwi⸗ ruxuhg ſchen ihnen, welche nahe an der Mitte am lebhafteſten, et in gi gegen den Rand hin aber minder lebhaft und ſchmaͤler dindiem ausfallen, wie Tab. IV, Fig. 4, vorſtellet.
nalerie So, wie dieſe Kreiße hier abgebildet ſind, erſchei⸗ eſan i nen ſie jedoch nur dann, wann das Auge ſehr ſteil auf nd ſe uh ſie hinſiehet, und wann die Glaͤſer nur vermoͤge ihres ebeniale Gewichts einander druͤcken. Auch iſt hiebei noch anzu⸗ „ſe nacj merken, daß diejenigen Stellen, welche hier mehr kar⸗ einander meſinroth ſind, meergruͤn, die meergruͤnen hingegen kar⸗ rwerige meſinroth erſcheinen, wenn man unter eben dem Win⸗ tt. It kel durch die Glaͤſer hindurch ſiehet, unter welchen ſie ˖dargeſtl ſich, wenn man darauf hinſiehet, wie in dieſer Abbil⸗ zuſommen dung zeigen: oder deutlicher, eben diejenigen Stellen, en wiſßt welche reflektirtes Licht unter einem beſtimmten Winkel nem Rund purpurfarbig oder karmeſinroth darſtellen, ſiehet man hnt, vem vermittelſt hindurchfahrender Stralen unter eben die⸗ Peeft un ſem Winkel gruͤn oder meergruͤn. Ueberhaupt aber fin⸗ sdie Kiſſ den bei dieſem Phaͤnomen mancherlei Veraͤnderungen ˖Hin dimn und Verſchiedenheiten Statt, welche ich daher noch ein⸗ ene eſteſe zeln anfuͤhren muß.
ſt vide hn G. 2 Geſezt


