uͤber die Farben des Lichts. 95
ſa Ne gedachten mannichfaltigen Farben ſchoͤner, als wenn man die Auft dazwiſchen laͤßt. Aber noch ſchoͤner ſpie⸗ len dieſe Farben, wenn man ein paar Diamanten mit
ſciyn ihren platten Seiten ſo dicht als moͤglich mit einan⸗ der verbindet, und es waͤre vielleicht wohl der Muͤhe rbe fi werth, daß die Juwelierer und Goldſchmiede bei der chr dum Faſſung ſolcher Steine auf dieſen Umſtand mit Ruͤck⸗ n Kiden ſicht naͤhmen. en, ſonden. rhit Ueber dergleichen ſonderbare Farbenſpiele der dün⸗ her ut nen Koͤrper hat Newton ebenſalls zuerſt vielerlei artige ddr u Verſuche angeſtellt, und ſelbige in ſeiner Opt. Lib. Il. vich 1 Part. I, ausfuͤhrlich beſchrieben. Auch iſt ihm hierin zer nicht nur Abbe Mazeas und Muſſchenbroek, ſondern en bad auch Du Tour gefolgt. Allein ich will mich bei der Kirue Wiedererzaͤhlung der Verſuche, die dieſe Gelehrten . ee angeſtellet haben, weiter nicht aufhalten, ſondern lieber nürun nur kuͤrzlich anfuͤhren, was meine eigenen Verſuche Auc 6 mich ſelbſt in dieſer Sache gelehret, und worin meine ſchleſe Beobachtungen von den Bemerkungen jener beruͤhmten nei w Maͤnner etwa abweichen. züle e Wenn man zwei Objektivglaͤſer, welche auf bei⸗ dt he den Seiten erhoben ſind, und etwa ſechs Fuß Brenn⸗ dürhaa weite haben, erſt mit einem trockenen warmen Saͤ⸗ en Nuſ miſchleder recht rein abwiſcht, und ſodann uͤber einan⸗ der legt, und an den Raͤndern, ſo ſtark man kann, mit e und g den Fingern zuſammen druͤckt: ſo erſcheinen zwiſchen dle uſt ihnen viele konzentriſche ſchwarze und weiße Ringe, in tz ding deren Mitte ſich ein ſchwarzer Kreiß beſindet. Aber Naun d dieſer Kreiß erſcheint nur ſo lange ſchwarz, als man die dacun Glaͤſer


