uͤber die Farben des Lichts. 93 b 3 21 ſchwaͤcher ſeyn, als die minderbrechbaren. Daß aber in im Ti gedachten beiden Tinkturen wuͤrklich die mehr brechba⸗ luem ren gaͤnzlich zerſtoͤret werden, iſt zweifelsohne klar ge⸗ uen hi nug: denn ſonſt koͤnnte ſich der kleine rothe Kreiß von ce ir der kleinen grünen Ellipſe keinesweges vollkommen tren⸗ Kun n nen, und es koͤnnte unmoͤglich ein ſchmaler ſchwarzer he d Schatten zwiſchen beiden entſtehen. ande i Endlich fuͤllete ich das Priſma mit Veilchenſyrup, denn uſ und ließ auch durch dieſen einen weißen Lichtbuͤndel zer⸗ veichen⸗ legen. Auf der Tafel ſtellte ſich nun wieder ein einfaches, erſcheine aber ſchwaches veilchenblaues Oblongum dar, Tab. I,. 3 dos feie Fig. 2, welches weder blau noch roth begrenzt erſchien, ahr vid und auch ſonſt von keiner Farbe einigen Schein an ſich verſchwi wahrnehmen ließ. Ein ſolches Oblongum, nur aber alenin ſehr klein und brennend helle, nahm ich auch wahr, als 1 ich durch die Tinktur hindurch ſah; und was jenen 3 kleinen mattrothen Kreiß betrifft, welcher daruͤber ſtand, tſcm de bhion wrfehte hier boß etwas laͤnglicht und heller, Rfͤden 3 in de 3 fin wne und Indigo⸗Tinktur, ohngefaͤhr gen Sn r ab. III, Fig. 10, vorſtellet, woraus aufs neue Brchug un chedi daß dieſes Fluidum das gruͤne Licht gaͤnz⸗ refitr). as rothe hingegen, großentheils einſchlucke, oder en zetſürt zerſtöre und unſichtbar mache. —n. Nu 1 Noch iſt bei dieſen Verſuchen anzumerken, daß ich p⸗diim die Oeffnung im Fenſterladen nur mit einer Naͤhnadel
d j SSiger. echurſ daß mittelmaͤßiger Dicke gemacht hatte, wie auch, zerſtn ine daß ich den weißen Stral allemal in der Mitte durch das Priſma leitete, ihn aber nie nahe am brechenden
inige unde⸗ Winkel 3 Knitt Lin e durch daſſelbe fahren ließ, weil dieſe lezte Stelle un nis viel zu duͤnne geweſen waͤre, als daß nicht in jedem ſite Falle —— 2——=—-———


