Dritte Abtheilung. Von den Halb⸗Metallen, deren Eigenſchaf⸗ ten, und Verhalten gegen andere Koͤrper.
Vierzehntes Capitel.
Vom Queckſilber, deſſen Praͤcipitaten und Sublimaten, vem mineraliſchen Mohr, Zin⸗ nober, und den Verquickungen.
§.
1.
ſten zu ſeyn, daß man mit dem Queckſilber den
dem wir nun zur Unterſuchung der metalliſchen Koͤr⸗ G per ſchreiten, ſcheint es der Ordnung am gemaͤße⸗
Anfang mache; und da man billig voraus ſetzt, daß ſowol ſeine Erze(1), als die Art, es aus denſelben zu erlan⸗ gen, aus der Mineralogie bekant genug ſind, ſo liegt
(1) Auſſer dem wenigen ge⸗ diegenen Queckſilber, ſo ſich hin und wieder in Queckſilber⸗Berg⸗ werken findet, und auch Jung⸗ fern⸗ Queckſilber, Mercurius virgineus genannt wird, iſt faſt alles Queckſilber einzig und allein durch Schwefel im Zinnober ver⸗ erzt, der freilich nun von erdigen,
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auch metalliſchen, Theilen auf
mancherley Art verunreiniget und veraͤndert ſeyn kann. Man er⸗ haͤlt es aus ſeinem Erze durch Deſtil liren mit Zuſatzen, zu wel⸗ chen der Schwefel eine ſtaͤrkere Verwandſchaft, als zum Queck⸗ ſilber hat, unter welchen die Kalch⸗ erden im Großen den wohlfeilſten
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